Bezirk Harburg

Herzzerreißende Geste: Wie Grundschüler mit Kuchenverkauf das Herz von Geflüchteten erwärmen!

Harburg – Sie waren richtig stolz. Und das durften sie auch sein. Vier Schüler des Schülerrats der zweiten und vierten Klasse der Georg-Kerschensteiner-Grundschule überreichten auf dem DRK-Campus in Harburg 300 Euro an die Geflüchteten-Hilfe des DRK. Gesammelt hatten die vier und ihre Mitschüler der Klassen eins bis vier der Schule in der Baererstraße das Geld durch den Verkauf von Kuchen. Gebacken von Eltern. Verkauft für 50 Cent das Stück. Da ging eine Menge Kuchen über den Tisch. Und es hat sich gelohnt. Die 300 Euro übergaben die vier „Abgeordneten“ an DRK-Fundraiserin Viktoria Ehlers. „Das Geld kommt unserer Unterkunft auf dem Schwarzenberg zugute. Dort sind insbesondere vor dem Krieg geflohene Familien untergebracht. Darauf haben die Kinder mit ihrer Spende Wert gelegt. Und das werden wir beherzigen“, erklärt Ehlers.

Ein unvergesslicher Blick hinter die Kulissen als Dankeschön für die kleinen Helden

Spontan und als kleines Dankeschön erklärte die Besatzung eines Rettungswagens (RTW) der neuesten Generation, die gerade frisch an die Harburger DRK-Wachen geliefert wurden, den Kids die Technik, die Funktion des Blaulicht-Knopfes, und das Innenleben des Wagens. Das abschließende Eis aus der DRK-Kantine sorgte für den süßen Abschluss eines für alle Seiten beeindruckenden Vormittags. Harburgs DRK-Vorstand Harald Halpick ließ sich den persönlichen Dank ebenfalls nicht nehmen: „Es ist schon äußerst bemerkenswert, wenn Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sich so vehement für Spenden an bedürftige Gruppen einsetzen. Das ist einfach vorbildlich. Wenn diese vier für ihre Generation stehen, kann man doch wirklich optimistisch in Zukunft blicken“, dankte er auch Janine Dreßler, Schulsozialarbeiterin an der Georg-Kerschensteiner-Grundschule, die die Kids begleitet hatte. Auch sie war stolz und beeindruckt: „Gerade in Anbetracht der Situation, in der die Kinder aufwachsen, ist das ein beeindruckendes Engagement. Sie haben das alles selbst organisiert. Sie hätten das Geld auch für unsere Schule nutzen können, wollten es aber unbedingt spenden.“

Die Retter von morgen: Inspiration durch Blaulicht und großen Teamgeist

Und vielleicht hat die Rettungswagen-Vorführung ja auch die nächste Generation an Rettungs- und Notfallsanitätern inspiriert. Wo der Blaulichtknopf ist, wissen sie ja nun. Wer die regionalen Projekte des Harburger DRK unterstützen möchte, kann sich informieren auf www.drk-harburg.hamburg/Spenden oder sich wenden an Viktoria Ehlers, E-Mail v.ehlers@drk-harburg.hamburg.

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Ein Kommentar

  1. Das ist wirklich ganz reizend! Hoffentlich bewahren sich die Kids ihre humane Orientierung, sie werden sie noch brauchen. Der wissenschaftlichen Vorausschau nach werden in den nächsten Jahrzehnten etliche Weltgegenden unbewohnbar sein. Kein Wasser, kein Ackerbau, keine Viehzucht. Bittere Verteilungskämpfe um die letzten Ressourcen, gewaltige Fluchtbewegungen… und wem das alles sowas von am Steiß vorbei geht, der setzt eine Katherina Reiche ins Wirtschaftsministerium. Für mich grenzt das auf die Dauer gesehen an einen fahrlässigen Massenmord. So sad…

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