Havariertes Motorboot im Harburger Diamantgraben gestrandet
Harburg – Im westlichen Diamantgraben in Harburg ist am heutigen Tag ein rund zwölf Meter langes Motorboot havariert und offenbar als Grundsitzer am Ufer hängen geblieben. Darüber berichtet Leser Gisbert Vokrap, der die Situation vor Ort beobachtet und auch Fotos zur Verfügung gestellt hat.
Das Stahlschiff liegt notdürftig am Ufer festgemacht im Bereich des privaten Yachthafens der Werft Peter Knief, östlich der Europabrücke. Diese ist auf den Fotos im Hintergrund zu erkennen.
Nach Einschätzung des Lesers könnte sich das Boot von seinem ursprünglichen Liegeplatz losgerissen haben, abgetrieben und anschließend mit der Tide im Hafenbereich gestrandet sein. Da es sich um ein Stahlschiff handelt, scheint der Rumpf die Belastung an den Ufersteinen auszuhalten. Ein vergleichbares Boot aus GFK-Kunststoff könnte bei einer solchen Lage deutlich schwerer beschädigt werden.
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Für andere Sportboote im Diamantgraben kann die Havarie zum Problem werden. Durch die Lage des Bootes und mögliche Sicherungsmaßnahmen ist die Zufahrt in Richtung Fahrwasser der Süderelbe offenbar erschwert. Der Diamantgraben ist durch seine zwei Ein- und Ausmündungen zur Süderelbe stark von Strömung und Tide beeinflusst. Solche Vorfälle können dort daher immer wieder vorkommen.






