Harburg – FDP warnt: Starkregen macht Straßen zu Wasserstraßen
Harburg – Für wenige Minuten schien Hamburg um eine Wasserstraße reicher. Nach dem Starkregen am 30. Juni verwandelte sich die Cuxhavener Straße in Harburg in eine Wasserfläche. Für die FDP-Fraktion ist klar: Harburg muss besser auf Starkregen vorbereitet werden.
„Neben Elbe, Alster und Bille braucht Hamburg keine vierte Wasserstraße“, sagt Fraktionsvorsitzender Dirk Kannengießer. „Starkregen ist unsere Realität. Infrastruktur muss Extremwetter standhalten.“ Als Unternehmer im Bereich Umwelttechnik kennt er die Herausforderungen von Flächenversiegelung und Starkregen aus eigener Erfahrung.
Starkregenvorsorge als verbindliche Planungsgrundlage
Die FDP fordert, Starkregenvorsorge verbindlich in alle größeren Bau- und Straßenbauprojekte zu integrieren. Besonders bei der Umgestaltung der Harburger Magistralen müssen leistungsfähige Entwässerung, Retentionsflächen und geringe Flächenversiegelung früh einbezogen werden. „Gute Lösungen entstehen gemeinsam mit den Menschen vor Ort“, betont Kannengießer. Er plädiert für einen breiteren fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft, Ingenieurwesen, Verwaltung, Politik und Bürgern.
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Die Fraktion kündigt an, die Konsequenzen des Senats genau zu beobachten. „Gute Planung zeigt sich nicht bei Sonnenschein, sondern beim nächsten Starkregen.“







Jawoll. Und gute Politik setzt an den Ursachen an und nicht am Symptom.