Hausbruch – Ein besonderer Abend für das Ehrenamt im Hamburger Süden: Beim Süderelbe-Empfang 2026 am Freitag, 6. November, wurde Angelika Maack mit dem Süderelbe-Thaler ausgezeichnet. Im Landhaus Jägerhof würdigten die Bezirksversammlung und das Bezirksamt Harburg damit eine Frau, die sich seit Jahrzehnten mit außergewöhnlichem Einsatz für ihre Mitmenschen engagiert.

Seit 35 Jahren ist Angelika Maack ehrenamtlich in der Heilig-Kreuz-Kirche in Neugraben aktiv. Besonders am Herzen liegt ihr die Unterstützung obdachloser Menschen. Mit einem regelmäßig angebotenen Frühstück schafft sie nicht nur eine Gelegenheit für eine warme Mahlzeit, sondern auch einen Ort der Begegnung, an dem persönliche Zuwendung und menschliche Nähe eine wichtige Rolle spielen. Für dieses langjährige Engagement erhielt sie nun die traditionsreiche Auszeichnung.

Eine besondere Ehrung für gelebte Menschlichkeit

Die Laudatio auf die Preisträgerin hielt Silke Ottow. Seit 1991 wird der Süderelbe-Thaler an Menschen verliehen, die sich durch herausragendes ehrenamtliches Engagement um die Region verdient gemacht haben. Über die diesjährige Auszeichnung entschied eine Kommission unter der Leitung von Beate Pohlmann, Vorsitzende des Regionalausschusses Süderelbe.

Zum Empfang waren zahlreiche Vertreter aus sozialen Einrichtungen, Kirchen, Kultur- und Sportvereinen, Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen sowie aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik eingeladen. Sie alle verbindet der Einsatz für das gesellschaftliche Leben und den Zusammenhalt im Süderelberaum.

Die feierliche Veranstaltung wurde von Beate Pohlmann und Robert Timmann aus dem Regionalausschuss Süderelbe moderiert. Bezirksamtsleiter Christian Carstensen begrüßte die Gäste und unterstrich mit seiner Teilnahme die Bedeutung des traditionellen Empfangs.

Beate Pohlmann, Sarina Badafras, Christian Carstensen, Sandra Keck, Angelika Maack, Silke Ottow, Robert Timmann.

Sandra Keck sorgt mit plattdeutschem Humor für Stimmung

Für einen unterhaltsamen Höhepunkt sorgte Sandra Keck, die auch die Festrede hielt. Mit ihrem unverwechselbaren plattdeutschen Erzählwitz nahm sie unter anderem ihren eigenen Namen auf die Schippe und brachte die Gäste zum Schmunzeln.

Ein vielseitiges Rahmenprogramm begleitete die Feierlichkeiten. Beim anschließenden geselligen Beisammensein mit Snacks und Getränken blieb reichlich Gelegenheit für persönliche Gespräche und den Austausch zwischen den zahlreichen Vertretern des gesellschaftlichen Lebens.

Im Mittelpunkt des Abends stand jedoch Angelika Maack. Ihre Auszeichnung macht deutlich, welchen unschätzbaren Wert Menschen haben, die über viele Jahre hinweg Verantwortung übernehmen, anderen helfen und damit das Zusammenleben im Hamburger Süden bereichern.