Wie die Feuerwehren dem Unwetter in der Samtgemeinde Salzhausen trotzten!
Salzhausen – Ein schweres Gewitter mit kräftigem Platzregen und Sturmböen ist am Freitagabend über die Samtgemeinde Salzhausen gezogen. Infolge des Unwetters mussten die Feuerwehren innerhalb von rund 20 Minuten zu drei Einsätzen ausrücken.
Umgestürzte Bäume und überflutete Straßen forderten die Einsatzkräfte heraus
Den ersten Einsatz gab es um 18:50 Uhr in Salzhausen. In der Winsener Straße war eine große Birke umgestürzt und blockierte die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Salzhausen zersägten den Baum mit mehreren Kettensägen und räumten die Straße. Bereits um 19:17 Uhr konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Nur wenige Minuten später, um 18:57 Uhr, wurde die Feuerwehr Toppenstedt zu einer Straßenüberflutung auf der Alten Lüneburger Straße alarmiert. Die Einsatzkräfte öffneten beziehungsweise zogen die Straßeneinläufe, sodass das aufgestaute Regenwasser wieder abfließen konnte.
Rasche Hilfe in Vierhöfen verhinderte Schlimmeres nach dem Unwetter
Um 19:10 Uhr folgte schließlich der dritte Unwettereinsatz. In der Alten Dorfstraße in Vierhöfen war ebenfalls ein Baum auf die Straße gestürzt. Die Feuerwehr Vierhöfen zersägte den Baum und räumte die Fahrbahn. Zusätzlich waren zwei größere Äste aus einer Eiche abgebrochen. Diese wurden mithilfe des Teleladers eines örtlichen Landwirts aus dem Baum entfernt.
Nach kurzer Zeit waren alle drei Einsatzstellen abgearbeitet. Verletzt wurde bei den Einsätzen niemand.

Genau, was die Klimawissenschaft seit Jahrzehnten sagt: Der Korridor, in dem sich das Wetter abspielen kann, wird immer breiter. Ich möchte gar nicht wissen, wie gut oder schlecht die örtliche Feuerwehr aufgestellt ist, wenn tatsächlich mal die Heide brennt. Die Frage ist längst nicht mehr, ob sie es tut, sondern wann.