Voller Freude ins Abenteuer: Der Sommerspaß am Kiekeberg lässt Kinderherzen höher schlagen!
Rosengarten-Ehestorf – Noch einmal die letzten Ferientage nutzen? Das Freilichtmuseum am Kiekeberg bietet den beliebten „Sommerspaß“ für Kinder und ihre Begleitpersonen noch bis Sonntag, den 9. August, an. Sie probieren typische Hofarbeiten von früher aus, etwa Wäsche waschen, Wasser holen, Feuer machen, flachsen und spinnen. Jeden Tag finden zwei bis drei Mitmachaktionen von 11 bis 16.30 Uhr ohne Anmeldung für Kinder ab vier Jahren statt. Bei einigen Programmen fallen Materialkosten von ein bis drei Euro an. Der Museumseintritt ist für Personen unter 18 Jahren frei, Erwachsene zahlen 12 Euro. Das Freilichtmuseum am Kiekeberg liegt vor den Toren Hamburgs in der nördlichen Lüneburger Heide und ist dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr sowie an den Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Aktuelle Informationen sind abrufbar unter kiekeberg-museum.de.
Beim „Sommerspaß“ erleben Kinder, wie der Alltag auf einem Bauernhof vor rund 100 Jahren aussah. Sie probieren aus, wie aus Flachs ein Faden entsteht, waschen Wäsche wie früher oder nähen eine kleine Tasche. Sie backen Stockbrot und lauschen der Märchenerzählerin. Am Donnerstag, dem 6. August, um 14 Uhr geht es bei einer Familienführung außerdem hinter die Kulissen der „Gelebte Geschichte“-Darstellungen. Am Sommerspaß-Samstag, dem 8. August, schauen Kinder um 15 Uhr den Märchenfilm „Hans im Glück“ im Open-Air-Kino – das Besondere daran: Der Film wurde auch im Museum gedreht. Zur „Kiekeberger Museumsnacht“ am selben Abend läuft für Erwachsene um 19.15 Uhr der Film „Zurück in die Zukunft“, ebenfalls im Open-Air-Kino. Zum Abschluss findet um 21.30 Uhr eine Feuershow statt.
Unabhängig vom Wetter bietet das Freilichtmuseum zahlreiche Ausstellungen: In der 3.000 Quadratmeter großen Landwirtschaftswelt „Agrarium“ verfolgen Kinder den Weg von der Aussaat bis zur Ernte und entdecken historische Dampfmaschinen und Traktoren. Die Sonderausstellung „Von Federkiel und Rechenschieber – Schulgeschichte(n), gestern, heute und morgen“ zeigt, wie sich Schule in den vergangenen zwei Jahrhunderten verändert hat. Im „Haus des Handwerks“ erfahren Familien, wie sich traditionelle Berufe gewandelt haben – in der „Gläsernen Werkstatt“ basteln und werken junge Besucher selbst. Ein Spaziergang durch die „Königsberger Straße“ mit ihren Wohnhäusern und Läden der 1950er- bis 70er-Jahre führt zur Museumspost, wo noch handgeschriebene Urlaubsgrüße auf die Reise gehen. Für eine Pause laden Museumsgasthof, Museumscafé, Museumsbäckerei sowie der Pilzkiosk am Wasserspielplatz ein. Wiesen und Bänke bieten zudem viel Platz für ein gemütliches Picknick.
