Grüne Süderelbe laden ein: Mitmachen, mitgestalten, mitentscheiden
Neugraben – Wer sich politisch engagieren möchte, bekommt am 18. Juni 2026 eine gute Gelegenheit dazu: Die Grünen in Süderelbe laden ab 19 Uhr zu einem offenen Treffen ins Foyer des Kulturhaus Süderelbe, Am Johannisland 2, ein.
Der Abend richtet sich an alle, die Ideen haben, etwas verändern möchten oder einfach neugierig sind, wie Politik im Bezirk und in der Hamburgischen Bürgerschaft funktioniert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – das Treffen ist ausdrücklich offen für Menschen, die zum ersten Mal vorbeikommen.
Politik beginnt vor der Haustür
Die Grünen Süderelbe wollen an dem Abend zeigen, wie lokales Engagement aussehen kann und wie sich eigene Ideen in die politische Arbeit einbringen lassen. Demokratie, so die Botschaft der Einladung, lebe vom Mitmachen – und politische Mitgestaltung beginne im eigenen Stadtteil.
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Interessierte sind eingeladen, einfach vorbeizukommen und die Gruppe kennenzulernen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.






Um sich politisch zu engagieren, muss man an die unmittelbare Wirksamkeit der „gestalterischen Kraft der Politik“ glauben. Ich bin diesbezüglich desillusioniert. Das Kernthema der Grünen, die Umwelt- und Klimapolitik, ist wissenschaftlich begründet und müsste über alle Parteigrenzen hinweg vorrangiges Ziel sein. An dieser Stelle versagt die Demokratie, weil die Ausrichtung der politischen Parteien größtenteils der Interessenvertretung ihrer Klientel folgt. Der hehre Grundsatz, dass das bessere Argument sich durchsetzt, wird mit Füßen getreten. Politik ist zu oft nicht gestaltend, sondern verhindernd. Unsere Wirtschaftsministerin Reiche behindert gerade aktiv die Energiewende, wie schon viele ihrer Vorgänger (z.B. Sigmund Gabriel und Peter Altmaier). Die Verkehrswende wird, ganz im Sinne der Autolobby, seit Jahrzehnten torpediert. Nicht mal ein Tempolimit ist durchsetzbar.Und wenn vernünftige Ziele und bessere Argumente nicht zählen, was soll der ganze Zirkus dann?
Die Politiker sind zu feige, wirklich zu regieren. Das würde bedeuten auch mal etwas gegen den „freien Willen“ des Volkes zu entscheiden, wenn dies erforderlich ist.
Aber dann wird man ja nicht wieder gewählt und nicht mehr an der Macht.