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Vom Hinterzimmer zum Kulturmotor: Verein aus Neugraben kämpft trotz Bürokratie weiter

Hamburg-Neugraben – Es war ein kleines Hinterzimmer in einem Restaurant an der Francoper Straße, als sich im Jahr 2018 sieben Neugrabenerinnen und Neugrabener zusammensetzten und einen Verein gründeten. Vorausgegangen waren mehrere Treffen eines lokalen Medienunternehmens, bei denen ein gemeinsames Interesse deutlich wurde: mehr Kultur im Süderelberaum zu ermöglichen und Menschen vor Ort zusammenzubringen.

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Aus dieser Idee entwickelte sich in den vergangenen Jahren eine wachsende Initiative mit regelmäßigen Veranstaltungen. Dazu zählen Flohmärkte, kulturelle Aktionen und Konzerte, die den Stadtteil beleben sollen. Ein Beispiel ist der nächste große Flohmarkt am Sonntag, 29. März 2026 um 8 Uhr im P+R Parkhaus Neugraben (Ackerweg 1, 21147 Hamburg). Außerdem gehört inzwischen auch ein großes Konzert am Vorabend der Veranstaltung Neugraben erleben zum Programm.

Mitgliederversammlung bringt Wechsel an der Spitze und neue Aufgaben im Vorstand

Am 14. Februar fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Süderelbe Aktiv e.V. statt. Der langjährige erste Vorsitzende Andreas Scharnberg wurde aus gesundheitlichen Gründen in die zweite Reihe gewählt. Den Vorsitz übernahm Rüdiger Bagunk, der gemeinsam mit seiner Frau und Kassiererin Gabi Bagunk sowie deren Sohn Konstantin Rutkowski einen großen Teil der organisatorischen Arbeit übernimmt.

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Zur Schriftführerin wurde Nicole Schwabe gewählt. Dieter Schwabe, Konstantin Rutkowski und Ilona Baule übernehmen künftig Aufgaben als Beisitzende.

Vorstand kritisiert Bürokratie und fordert mehr Unterstützung für lokale Kulturarbeit

Mit Sorge blickt der Vorstand auf die zunehmenden bürokratischen Hürden bei der Organisation von Veranstaltungen. Vor allem bei der Beantragung von Sondermitteln und bei den Nutzungsbedingungen für städtische Flächen sieht der Verein wachsende Schwierigkeiten.

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„Wir wenden Zeit und Vereinsmittel auf, um niedrigschwellige Veranstaltungsformen in Süderelbe zu etablieren und Menschen mit wenig Geld kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Wir haben derzeit das Gefühl, dass unsere Anliegen von der Verwaltung nur begrenzt aufgegriffen werden und wünschen uns hier eine stärkere Unterstützung und kein Gegenwind.“, so der Vorstand.

Trotz der Kritik will der Verein seine Arbeit fortsetzen. Die Motivation komme aus dem Stadtteil selbst und aus der Unterstützung vieler Menschen vor Ort. Ziel sei es weiterhin, kulturelle Begegnungen zu schaffen und weitere Mitstreiter zu gewinnen. Weitere Informationen zu Projekten und Veranstaltungen finden Interessierte unter suederelbe-aktiv.de.

Redaktion

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