Vom Coaching-Café in die Bezirkspolitik: Jo Riehle rückt für die Grünen in Harburg nach
Harburg – In der kommenden Sitzung der Bezirksversammlung am 24. Februar wird ein neues Gesicht in den Reihen der Grünen Platz nehmen. Jo Riehle hat in dieser Woche offiziell die Nachfolge der bisherigen Abgeordneten Bianca Blomenkamp angetreten und übernimmt damit erstmals ein Mandat in der Harburger Bezirksversammlung.
Seit vier Jahren engagiert sich Riehle bereits für die Grünen, zuletzt in der laufenden Legislaturperiode als zugewählter Bürger im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Verbraucherschutz. Nun folgt der Schritt in die aktive Bezirksparlamentsarbeit. Der gebürtige Schwabe lebt seit mehr als 20 Jahren in Heimfeld und kennt den Bezirk aus unterschiedlichen Perspektiven.
Bekannt wurde Jo Riehle in Harburg vor allem durch das Coaching Café „Grauer Esel“ im Harburger Binnenhafen. Der gelernte Lebensmittelchemiker schuf dort einen Ort, an dem Tagungen, Barbetrieb und Kulturangebote zusammenkamen und die lokale Kulturszene bereicherten. Diese Erfahrungen möchte er künftig in die politische Arbeit einbringen, insbesondere mit Blick auf die Förderung und Gestaltung von Kultur im Bezirk.
Neben kulturellen Themen liegen Riehle auch soziale Fragestellungen und eine menschenwürdige Arbeitswelt am Herzen. Als Mitglied des zweiten Harburger Integrationsrates konnte er zudem Einblicke in Fragen von Vielfalt und Teilhabe aus verwaltungsnaher Perspektive gewinnen.
„Als ehemaliger ‚Grauer Esel‘ und nach mehr als 20 Jahren Leben in Heimfeld ist es mir eine Ehre und Freude, Bianca als Abgeordneter der Bezirksversammlung Harburg nachzufolgen“, erklärt Riehle. Besonders wichtig sei ihm ein lebenswertes Harburg für alle. Dazu gehörten neben Kultur auch soziale Themen sowie das Zusammenleben in Vielfalt. Gerade diese Offenheit und Toleranz für unterschiedliche Lebensentwürfe schätze er an Harburg und an Hamburg insgesamt.
Mit dem Nachrücken von Jo Riehle setzt die Grüne Fraktion in der Bezirksversammlung auf einen Abgeordneten, der seine beruflichen und ehrenamtliche Erfahrungen nun in die kommunalpolitische Arbeit einbringen will.


