Stadtradeln in Stade: Drei Wochen für Klima und Kilometer
Stade – In Stade heißt es wieder: rauf aufs Rad. Vom 7. bis 27. Mai beteiligt sich die Hansestadt erneut an der bundesweiten Aktion Stadtradeln. Ziel ist es, in 21 Tagen möglichst viele Kilometer zu sammeln und so ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität zu setzen.
Die Kampagne des Klima-Bündnisses motiviert jedes Jahr zahlreiche Teilnehmer, vom Alltagsradler bis zum Vereinsteam. In Stade wächst das Interesse stetig: Nach rund 92.000 Kilometern im Jahr 2017 wurden zuletzt bis zu 180.000 Kilometer erradelt – verbunden mit einer deutlichen CO₂-Einsparung.
Auch in diesem Jahr hofft die Stadt auf eine starke Beteiligung. Als Anreiz wurde bereits eine rund 13 Kilometer lange Beispielroute durch das Stadtgebiet vorgestellt – von der Altstadt über den Horstsee bis zurück ins Zentrum.
Wer teilnehmen möchte, kann sich online anmelden und seine Strecken per App erfassen. Jeder Kilometer zählt – für das eigene Team und für den Klimaschutz.



Die Aktion hat ihre Berechtigung, aber Radfahren ist viel mehr als bloße CO2- Einsparung. Unsere nördlichen Nachbarländer haben schon lange erkannt, dass jeder Euro, den sie in die Radinfrastruktur investieren, an anderer Stelle 2 Euro einspart.
Vor Jahren schon hörte ich in einem Interview mit einer Medizinerin, dass lebenslanges Autofahren der schnellste und sicherste Weg in die Altersimmobilität ist. Mit anderen Worten: Ein lebenslanger Radfahrer fährt höchstwahrscheinlich auch mit 75 noch Rad, ein lebenslanger Autofahrer schiebt mit 75 einen Rollator. Nicht alle, aber viele.