Harburg – Sommer, Sonne, Hitze – und kein Badevergnügen in Sicht: Während die Temperaturen am kommenden Wochenende auf weit über 30 Grad klettern sollen, fehlt es den Harburgerinnen und Harburgern weiterhin an Möglichkeiten zur Abkühlung vor der eigenen Haustür. Wer nicht ins niedersächsische Umland oder in einen anderen Hamburger Bezirk ausweichen will, schaut in die…
Was das Verschlafen angeht, sollte sich die CDU nicht den Wunderbeutel umhängen. Zum einen ist ein Spaßbad nicht die einzige Möglichkeit sich abzukühlen und viel gravierender ist doch, dass solche Hitzewellen wie jetzt gerade vielleicht etwas weniger heiß wären, wenn unsere "Volksparteien" vor 40 Jahren beschlossen hätten, ihre Politik an der wissenschaftlichen Erkenntnis auszurichten. Das betrifft übrigens nicht nur die CDU. SPD und FDP sind keinen Deut besser. Lippenbekenntnisse zuhauf, aber konkrete Taten? Fehlanzeige. Im Gegenteil.
Frau Merkel wurde nach Ende ihrer Kanzlerschaft gefragt, wo sie gerne mehr erreicht hätte. Ihre Antwort war, in Sachen Klimaschutz- aber leider hätte sie ihre CDU am Bein gehabt, die davon nichts wissen wollte. Wie kann man so kurzsichtig sein? Das postfossile Zeitalter wird kommen- und die Volkswirtschaft, die die Transformation als erste geschafft hat, hat die Pole-Position. Wirtschaftskompetenz wäre gewesen, wenn unsere Politiker ihr politisches Gewicht in der Welt dafür eingesetzt hätte, sich von fossilen Energieträgern zu trennen. Stattdessen wird die Fehde gegen die Grünen gefahren (gestützt von den medialen Sturmtruppen, insbesondere die Springer-Presse). Der Gipfel ist gerade die Wirtschaftsministerin Reiche.
Es ist echt zu warm, um sich weiter aufzuregen. Aber für alle die es nicht glauben wollen: In 20 Jahren werden wir einen Sommer wie diesen angenehm nennen.
