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Mehr Geld, weniger Ziele: FDP warnt vor Schieflage in Hamburgs Verkehrspolitik

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Admin
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(@scharnberg)
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Beigetreten: Vor 10 Monaten
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Harburg – Mehr als eine Milliarde Euro für Hamburgs Verkehrsbehörde, gleichzeitig aber niedrigere Zielmarken bei mehreren Verkehrsprojekten: Die FDP-Fraktion Harburg übt deutliche Kritik am Haushaltsentwurf für 2027 und 2028. Für die Liberalen zeigt sich eine wachsende Diskrepanz zwischen finanziellen Mitteln, politischen Ankündigungen und dem, was bei den Bürgern tatsächlich ankommt. Der Senat plant für die…


2 Antworten
Beiträge: 63
 Matt
(@Matt)
Beigetreten: Vor 2 Jahren

Für kein Geld der Welt wird es mehr Platz für Straßen oder Schienen in Hamburg oder sonst wo geben. Und sowohl Straßen als auch Schienen verschleißen nun einmal. Da wird es jetzt wohl auch andere Materialien brauchen, die besser mit den extremer werdenden Termperaturunterschieden klar kommen. Man kann es drehen und wenden wir man will, es geht nicht mehr so weiter: Wir können nicht mehr alle, wann immer wir wollen, einfach hinfahren, wohin wir wollen.
Wer da den Eindruck erwecken will, er könne es besser, ist unredlich. Wir brauchen jetzt eine inteligente Politik, die es den Wählern verklart, dass wir uns jetzt an die planetarischen Gegebenheiten anpassen müssen, statt weiterhin zu versuchen, den Planeten nach unseren Wunschvorstellungen zu formen.


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Ole.Aap
Beiträge: 155
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(@ole-aap)
Hanseat
Beigetreten: Vor 7 Monaten

Wenigstens vergisst Herr Kannengießer nicht, den reduzierten Radwegausbau zu bemängeln. Wenn er aber gleichzeitig sagt, dass jeder selbst entscheiden soll, wie er von A nach B kommt, zementiert das nur den Status Quo. Betrachten wir die Realität: Innerstädtisch wird durchschnittlich 80% des verfügbaren Platzes vom fahrenden und ruhenden Autoverkehr beansprucht. Die restlichen 20% teilen sich Straßengrün, Fußgänger und Radfahrer. Wie gerecht ist das denn?

Erschwerend kommt hinzu, dass die Autos immer größer werden. Die von der FDP propagierte Technologieoffenheit schließt alles was größer, schwerer und schneller ist ein, aber ich habe von der FDP noch nie gehört, dass die Autos wieder kleiner werden müssen. Logisch wäre es ja, wenn man ein Platzproblem hat. Und es kann nicht angehen, dass ein einzelner Mensch mal eben mit seinem rechten Fuß über 200 Kilowatt und mehr Leistung verfügt, wenn ihm danach zuwege ist. 200 kW sind 100 Heizlüfter auf volle Pulle.

Egal ob Elektro oder Verbrenner, Autos (auch geparkte) heizen sich im Sommer enorm auf und tragen bei Hitzewellen zum Backofenklima in der Stadt bei. Bei den fahrenden Verbrennern kommt noch die Abwärme hinzu: zwei Drittel der Energie werden weggekühlt- und wohin? In die Umgebung! Tolle Technologie angesichts des Klimawandels und der nächsten Hitzewelle.

Was die FDP hier verkaufen will, ist in sich nicht logisch und deckt sich nicht mit den realen Notwendigkeiten. Und es ist wie im richtigen Leben: Eine Realität, der du dich nicht stellst, stellt irgendwann dich. Nicht rummeckern, nachdenken! Kann doch nicht so schwer sein.


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