Hamburg könnte Olympia-Stadt werden – SPD informiert in Neugraben
Neugraben – Die SPD-Fraktion Harburg lädt am 23. Mai 2026 ab 10 Uhr auf den Neugrabener Marktplatz ein, um über die Hamburger Olympia-Bewerbung zu informieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Neben Informationen und der Möglichkeit, Fragen zu stellen, erwartet die Besucher auch ein sportliches Rahmenprogramm für Kinder.
Die Botschaft der SPD-Fraktion ist klar: Olympische Spiele in Hamburg und Harburg wären weit mehr als ein sportliches Großereignis. Sie stehen für dauerhafte Investitionen in Infrastruktur, Schulen, Vereine und den Breitensport. Bestehende Sportanlagen sollen modernisiert und energetisch verbessert werden – ein Mehrwert, der vom Spitzensport bis in den Vereinsalltag der Menschen reichen soll. Besonders im Fokus stehen Kinder und Jugendliche: mehr Bewegung, bessere Schwimmlernangebote, inklusiver Sport und eine stärkere Verbindung von Schule und Verein sollen gefördert werden.
Bundesbeteiligung gesichert – diesmal ist es anders
Anders als bei der gescheiterten Bewerbung im Jahr 2015 ist die finanzielle Beteiligung des Bundes diesmal gesichert. Entscheidet sich Hamburg gegen die Bewerbung, fließen die Investitionen in eine der anderen Bewerberregionen – eine Perspektive, die die SPD-Fraktion als verpasste Chance wertet.
Co-Fraktionsvorsitzende Natalia Sahling bringt es auf den Punkt: Hamburg dürfe sich diese Chance nicht entgehen lassen. Mit guten Argumenten wolle man überzeugen und für die Stadt werben – und ein wenig Spaß solle dabei durchaus sein. Schließlich könnten die Kinder, die heute auf dem Marktplatz dabei sind, 2034, 2040 oder 2044 selbst auf einem Hamburger Siegertreppchen stehen.

Obwohl wir mit globalen Problemen konfrontiert sind, geht der Trend zum Nationalismus. Wenn Olympia noch irgend etwas mit dem olympsischen Gedanken oder wenigstens mit Sport zu tun hätte, wäre ich dabei.
Es geht aber nur im National-Prestige und Kommerz. Man könnte das auch als Freak-Show bezeichnen, wo der oder die bestgedopte gewinnt und sich für eine mehr oder weniger dämliche Sportart eine Medallie im Namen „der Nation“ um den Hals hängen lassen kann.
Das braucht kein Mensch, es richtet nur Umweltschäden an, kostet Geld, das dann in den Taschen von Konzernen und Lobbisten verschwindet.
Olympia bedeutet mehr Baustellen und mehr Verkehr in Hamburg. Mich persönlich würde es nicht mehr betreffen, auf Radwegen gibt es selten Stau. Aber die Erinnerung an meinen Außendienst im Stadtgebiet -und das dann unter nochmals erschwerten Bedingungen- welch grausame Vorstellung!
… und als passionierter Radiohörer, der die Sportberichterstattung im Radio schon jetzt übertrieben findet, kann ich mir sowieso schon mal einen Stein suchen, unter dem ich während Olympia leben möchte. Egal wo es stattfindet.