Landkreis Stade

Großkontrollen in Stade: Drogenhund Lex schlägt am Bahnhof zweimal an

Stade – Mit einem größeren Aufgebot haben Polizei und Zoll an zwei Tagen Kontrollen im Stader Stadtgebiet durchgeführt. Im Mittelpunkt standen der Bahnhof und das Altländer Viertel. Dabei stellten die Einsatzkräfte unter anderem Betäubungsmittel sicher und ahndeten zahlreiche Verkehrsverstöße.

Drogenspürhund Lex wird am Bahnhof zweimal fündig

Am Mittwoch kontrollierten Polizeibeamte aus Stade gemeinsam mit den Verfügungseinheiten aus Stade, Rotenburg und Harburg sowie Zollbeamten zwischen 14 und 19 Uhr den Stader Bahnhof und dessen unmittelbares Umfeld.

Mit Unterstützung von Drogenerkennungshunden wurden ankommende und abfahrende Fahrgäste sowie Personen, die sich im Bahnhofsbereich aufhielten, auf mitgeführte Betäubungsmittel kontrolliert. Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte rund 35 Identitätsfeststellungen vor und durchsuchten 15 Personen.

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In zwei Fällen schlug Zollhund „Lex“ an. Die Beamten stellten die mitgeführten Betäubungsmittel sicher und leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

Parallel dazu fanden vor dem Bahnhofsparkhaus Verkehrskontrollen statt. Dabei wurden unter anderem Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt und geahndet.

25 Verstöße bei rund 50 kontrollierten Fahrzeugen

Am Donnerstagabend setzten die Verfügungseinheiten aus Stade, Rotenburg, dem Heidekreis und Celle die Kontrollen zwischen 18 und 20 Uhr im Altländer Viertel fort.

Dabei lag ein Schwerpunkt auf Verkehrsverstößen. Unter anderem stellten die Beamten fest, dass Kinder in Autos nicht ordnungsgemäß angeschnallt waren. Bei rund 50 kontrollierten Fahrzeugen wurden insgesamt 25 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet.

Nach Angaben der Polizei sollen die Kontrollen im Stader Stadtgebiet unter anderem dazu beitragen, das sogenannte Dunkelfeld bei Straftaten, beispielsweise im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln, aufzuhellen. Gleichzeitig sollen weitere strafrechtliche Verstöße erkannt und aufgeklärt werden. Die Kontrollmaßnahmen sollen fortgesetzt werden.

Redaktion

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