Für den Ernstfall gerüstet: Johanniter üben Bevölkerungsschutz in Buchholz
Buchholz – Zelte aufbauen, Stromerzeuger bedienen, Verletzte priorisieren, Betroffene registrieren: 30 ehrenamtlich Helfende der Johanniter aus den Ortsverbänden Seevetal, Buchholz und Salzhausen haben sich bei einem gemeinsamen Ausbildungstag im Bereich Bevölkerungsschutz praxisnah fortgebildet. Das Ziel: Im Katastrophenfall sitzen die Handgriffe – und die Hilfe kommt schnell.
An mehreren Stationen übten die Teilnehmenden Abläufe, die im Einsatz regelmäßig gefragt sind. Neben dem Aufbau von Zelten und dem Umgang mit Zeltheizungen standen auch der Betrieb von Stromerzeugern sowie die Bedienung der neuen Netzersatz- und Tankanlage auf dem Programm – mit der sich im Notfall Katastrophenschutz-Fahrzeuge betanken lassen. Zudem wurde geübt, wie medizinische Maßnahmen bei einem Massenanfall von Verletzten richtig priorisiert werden.
„Solche Ausbildungstage sind sehr sinnvoll, weil wir im Vergleich zu Gruppenabenden ausreichend Zeit haben, um gebündelt unseren Ehrenamtlichen den Umgang mit Materialien zu zeigen sowie technische Grundlagen zu vermitteln“, erklärt Tobias Könecke, Leiter Bevölkerungsschutz. Besonders wertvoll sei dabei, dass alle Gruppen gemeinsam trainieren: Führung, Sanitätsdienst, Logistik, Technik, Verpflegung, Patiententransport, Motorradstaffel und Rettungshundestaffel arbeiten an solchen Tagen Hand in Hand – eine Übungssituation, die dem echten Einsatz so nahe kommt wie kaum eine andere.
Wer sich für ein Ehrenamt beim Johanniter-Regionalverband Harburg interessiert, findet weitere Informationen unter www.johanniter.de/harburg.


