Freier Eintritt am Reformationstag: Diese 50 Hamburger Museen sind dabei
Hamburg – Kunst entdecken, historische Schiffe erkunden oder mit der Familie Neues ausprobieren: Am 31. Oktober 2026 öffnen 50 Hamburger Museen und Ausstellungsorte bei freiem Eintritt. Der Aktionstag #seeforfree bietet dazu Führungen, Workshops und Mitmachaktionen. Auch in Harburg und im Hamburger Süden beteiligen sich mehrere Einrichtungen.
Mit dabei sind das Archäologische Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg, der Kunstverein Harburger Bahnhof sowie die Sammlung Falckenberg. Weitere Ausflugsziele südlich der Elbe sind das Deutsche Hafenmuseum und das Informationszentrum Energieberg Georgswerder. Dort steht unter anderem eine Halloween-Feier für Familien auf dem Programm.
Schiffe erkunden, Kunst entdecken und selbst kreativ werden
Im Deutschen Hafenmuseum können Besucher Vorführungen des Reepschläger-Handwerks erleben, bei einem Shanty-Chor mitsingen oder einen Mini-Hyrox-Parcours ausprobieren. Bei der Stiftung Hamburg Maritim lassen sich das Dampfschiff SCHAARHÖRN, der Stückgutfrachter BLEICHEN und der Lotsenschoner No. 5 ELBE beim Open Ship erkunden.
Auch aktuelle Sonderausstellungen sind kostenlos zugänglich. Dazu gehören „Hito Steyerl: Deine Mudda macht Show“ in den Deichtorhallen, „David Novros. Painting“ in der Hamburger Kunsthalle, „Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“ im Bucerius Kunst Forum sowie „Nachrichten – News“ im Museum der Arbeit. In den Deichtorhallen und der Kunsthalle stehen Live-Speaker für Fragen bereit.
Erstmals beteiligen sich die Botschaft der Wildtiere, die Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule, die Historische S-Bahn Hamburg sowie Parabel. Zentrum für Kunst in Hamburg. Während die Botschaft der Wildtiere mit interaktiven Stationen heimische Tiere und ihre Lebensräume vorstellt, zeigt die Historische S-Bahn den Museumszug 472 062. Er wurde 1984 in Dienst gestellt und war 37 Jahre für die Hamburger S-Bahn unterwegs.
Kreative Angebote ergänzen das Programm: Im vor–gänge. museum für alternative Stadt können Lieblingsshirts unter Anleitung im Siebdruck gestaltet werden. Im Kunsthaus Hamburg entstehen beim Workshop „A Ritual for …“ Ritualkärtchen zum Tauschen. Führungen im Computermuseum der Universität Hamburg und plattdeutsche Rundgänge im Freilichtmuseum Rieck Haus bieten weitere Möglichkeiten, Neues kennenzulernen.
Alle 50 teilnehmenden Museen und Ausstellungsorte
Am Aktionstag gewähren folgende Einrichtungen freien Eintritt:
- Achilles-Stiftung Glasmuseum
- Altonaer Museum
- Archäologisches Museum Hamburg und Stadtmuseum Harburg
- Bergedorf Museum
- Botschaft der Wildtiere
- Bucerius Kunst Forum
- Computer-Museum der Universität Hamburg
- Deichtorhallen Hamburg
- denk.mal Hannoverscher Bahnhof
- Deutsches Hafenmuseum (im Aufbau) – Standort Schuppen 50A
- Deutsches Maler- und Lackierer-Museum
- Deutsches Zollmuseum
- Deutsches Zusatzstoffmuseum
- FC St. Pauli Museum
- Film- und Fernsehmuseum Hamburg
- Freilichtmuseum Rieck Haus
- Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule
- Gedenkstätte Bullenhuser Damm
- Gedenkstätte Fuhlsbüttel
- Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel
- Gefängnismuseum Hamburg
- Geschichtsort Stadthaus
- Gipsabguss-Sammlung der Universität Hamburg
- Hamburger Kunsthalle
- Helmut-Schmidt-Forum
- Historische S-Bahn Hamburg
- HSV-Museum
- Informationszentrum Energieberg Georgswerder
- Jenisch Haus
- KomponistenQuartier Hamburg
- Kunsthaus Hamburg
- Kunstverein Harburger Bahnhof
- KZ-Gedenkstätte Neuengamme
- Mahnmal St. Nikolai
- Medizinhistorisches Museum Hamburg
- MONTBLANC HAUS
- Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt (MARKK)
- Museum der Arbeit
- Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
- Parabel. Zentrum für Kunst in Hamburg
- Retro Spiele Club
- Sammlung Falckenberg
- Stiftung Hamburg Maritim
- Universitätsmuseum Hamburg
- Urbaneo – Junges Architektur Zentrum
- vor–gänge. museum für alternative Stadt
- WasserForum
- Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe
- Woods Art Institute
- Zaubermuseum Bellachini
Neben deutschsprachigen Veranstaltungen gibt es Angebote auf Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Ukrainisch, Plattdeutsch und in Deutscher Gebärdensprache. Für einzelne Führungen sind Anmeldungen vorgesehen. Besucher sollten deshalb vor ihrem Ausflug die jeweiligen Öffnungszeiten und Teilnahmebedingungen prüfen.
Der Aktionstag geht auf einen Bürgerschaftsbeschluss von 2018 zurück und soll Begegnungen sowie den Austausch zwischen unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen fördern. Neben den staatlichen Museen haben sich zunehmend private Einrichtungen angeschlossen. Koordiniert wird #seeforfree vom Museumsdienst Hamburg im Auftrag der Behörde für Kultur und Medien.