Ein Jahr im Mondrhythmus: Zwei Frauen aus der Region entwickeln besonderen Kalender
Hamburg – Ein neues Jahr beginnt für Jessica Kirchhof und Patricia Quinte schon mitten im Herbst: Am 26. Oktober 2026 startet die erste Phase ihres „Kalenders der Zeitenwandlerin“. Die beiden Frauen aus Hamburg und dem südlichen Umland verbinden darin Jahresplanung mit persönlichen Fragen, Übungen und einem Tagebuch für Zyklus und Stimmung. Ihr Kalender richtet sich an Frauen, die sich im Alltag mehr Zeit für die eigenen Bedürfnisse und ihre persönliche Entwicklung nehmen möchten.
Anders als klassische Jahresplaner gliedert sich der Kalender in 13 Abschnitte, die sich an Mondphasen und Jahreszeiten orientieren. Er verbindet Elemente eines Reflexionsjournals mit einem Arbeitsbuch und bietet Platz für eigene Gedanken. Wiederkehrende „Freitagsfragen“ sollen dazu anregen, die vergangene Woche zu betrachten und Veränderungen im eigenen Erleben wahrzunehmen.
„Wir möchten Frauen dazu einladen, ihren eigenen Rhythmus wieder stärker wahrzunehmen und sich selbst mit mehr Aufmerksamkeit zu begegnen“, erklären die Gründerinnen. Dabei gehe es ihnen nicht um feste Vorgaben, sondern um einen persönlichen Zugang zu Zeit, Weiblichkeit und Wandel.
Mondphasen und Jahreszeiten geben den Rahmen
Inhaltlich führt der Kalender von Samhain 2026 bis Samhain 2027 durch den Jahreskreis. Acht Stationen, darunter Samhain, Ostara, Beltane und Mabon, greifen den Wechsel der Jahreszeiten auf. Die dazugehörigen Impulse und Übungen beschäftigen sich mit Übergängen, wiederkehrenden Phasen und individuellen Bedürfnissen. Dabei beziehen sich die Entwicklerinnen unter anderem auf weibliche Archetypen in Anlehnung an die Psychologie von C. G. Jung.
Mit diesem Aufbau möchten Kirchhof und Quinte einen ergänzenden Blick auf die Jahresplanung eröffnen. Neben Terminen und Aufgaben sollen auch persönliche Entwicklungen ihren Platz bekommen. Der Beginn im Oktober unterstreicht ihren Gedanken, dass ein Neubeginn nicht an den 1. Januar gebunden sein muss.
Eigenständig entwickelt und gestaltet
Die beruflichen Hintergründe der beiden Gründerinnen liegen in den Bereichen Psychotherapie und Architektur. Diese Erfahrungen flossen nach ihren Angaben sowohl in die Inhalte als auch in die Gestaltung ein. Konzeption, Texte und Design haben sie selbst erarbeitet und dabei bewusst auf künstliche Intelligenz verzichtet.
Der quadratische Kalender misst 28 mal 28 Zentimeter und umfasst 40 Seiten, darunter zehn Seiten mit ergänzenden Erklärungen. Verwendet wird kräftiges Papier mit einer Grammatur von 350 bis 400 Gramm pro Quadratmeter. Eine Wire-O-Bindung ermöglicht das vollständige Umschlagen der Seiten; der Kalender lässt sich auch an der Wand aufhängen.
Erhältlich ist der „Kalender der Zeitenwandlerin“ für 59,90 Euro im eigenen Onlineshop unter diezeitenwandlerin.de. Zusätzlich bieten die Gründerinnen ein separates Begleitsteine-Set an, das sie den Themen der Jahreszeiten zuordnen. Mit ihrem jungen Unternehmen möchten sie das gemeinsam entwickelte Projekt nun auch in Hamburg und den südlichen Landkreisen bekannter machen.