Anleger Rüschpark in Finkenwerder wird sicherer und barrierefreier
Finkenwerder – Der Anleger Rüschpark gehört zu den meistgenutzten Verkehrsknotenpunkten im Stadtteil – täglich passieren ihn Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Besucherinnen und Besucher. Doch gerade bei Ebbe war die Nutzung der Anlage bislang mit erheblichen Risiken verbunden: Steile Rampen, rutschige Oberflächen und fehlende Schutzvorrichtungen machten den Zugang besonders für mobilitätseingeschränkte Menschen, Rollstuhlfahrende und Personen mit Kinderwagen zur echten Herausforderung.
HPA reagiert mit konkreten Maßnahmen
Nachdem sich der Regionalausschuss Finkenwerder auf Initiative von SPD und Grünen für Verbesserungen eingesetzt hatte, reagiert die Hamburg Port Authority (HPA) nun mit konkreten Schritten. Für die Zugangsbrücke werden neue Gitterroste mit deutlich höherer Rutschhemmung beschafft, um das Unfallrisiko vor allem bei Nässe und schlechten Witterungsverhältnissen zu senken. Zusätzlich sollen versetzt angeordnete Bügelkonstruktionen als Bremshindernisse ein unkontrolliertes Wegrollen verhindern – ohne dabei die Zugänglichkeit für alle Nutzergruppen einzuschränken.
Politik zeigt sich erleichtert
Die Sicherheitsmängel am Anleger waren seit Jahren bekannt. SPD-Bezirksabgeordnete Carina Oestreich, die sich nach eigenen Angaben beharrlich für eine Lösung eingesetzt hatte, begrüßt die nun eingeleiteten Schritte: Alle Menschen sollten sich dort sicher bewegen können – unabhängig von Alter oder körperlichen Einschränkungen.
Birgit Karrasch-Willm, Grünen-Sprecherin im Regionalausschuss Finkenwerder, betonte, dass die Probleme vor Ort in Gesprächen immer wieder geschildert worden seien. Die geplanten Verbesserungen lösten zwar nicht jedes Problem, machten die Nutzung aber deutlich sicherer und komfortabler.


