Sportschuhe schnüren für den guten Zweck: 950 Schüler in Süderelbe laufen gegen den Hunger
Hamburg-Süderelbe – An der Stadtteilschule Süderelbe wird der Donnerstag, der 11. Juni 2026, kein gewöhnlicher Schultag sein: Rund 950 Schülerinnen und Schüler nehmen am weltweiten Schulprojekt „Schulen gegen den Hunger“ teil und setzen mit einem Spendenlauf ein Zeichen gegen Mangelernährung. Das Projekt wird von der humanitären Organisation Aktion gegen den Hunger koordiniert und findet jedes Jahr an mehr als tausend Schulen weltweit statt. Alle am Aktionstag gesammelten Spenden fließen direkt in die lebensrettende Arbeit der Organisation.
Aufklärung vor dem Startschuss: Wissen, warum man läuft
Bevor die Sportschuhe geschnürt werden, steht Bildung auf dem Programm. Mitarbeitende von Aktion gegen den Hunger besuchen die Schule im Vorfeld und informieren die Kinder und Jugendlichen über Ursachen, Ausbreitung und Behandlung von Mangelernährung. Weltweit leiden derzeit bis zu 673 Millionen Menschen an Hunger – etwa jeder Zwölfte. Klimakrise und wachsende globale Konflikte haben diese Zahl in den vergangenen Jahren weiter steigen lassen.
Nach dem interaktiven Vortrag werden die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv: Sie gewinnen Spenderinnen und Spender aus ihrem Umfeld, die ihr Engagement finanziell unterstützen. Am Aktionstag selbst wird pro gelaufener Runde ein festgelegter Betrag fällig – je mehr Runden, desto mehr Hilfe.
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Bewährtes Konzept mit globaler Wirkung
Das Schulprojekt hat in den vergangenen Jahren nachweisbare Erfolge erzielt. Von Guatemala bis Frankreich beteiligen sich Schulen auf der ganzen Welt. Mit den gesammelten Mitteln konnten unter anderem neue Gesundheitszentren errichtet und die Nahrungsmittelsicherheit ländlicher Bevölkerungen verbessert werden.
Aktion gegen den Hunger ist seit mehr als 40 Jahren aktiv, arbeitet in 57 Ländern und unterstützt rund 26 Millionen Menschen. Die Organisation mit knapp 8.800 Mitarbeitenden leistet Nothilfe und hilft beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen – von der Trinkwasserversorgung bis zur medizinischen Grundversorgung.
Weitere Informationen gibt es unter www.aktiongegendenhunger.de.






