Kaum entlassen, will er wieder klauen: Bundespolizei stoppt 31-Jährigen
Hamburg – Einen ungewöhnlich dreisten Ladendiebstahl meldet die Bundespolizei vom Hamburger Hauptbahnhof: Ein 31-Jähriger soll am Montag, 24. August 2026, zunächst 28 Dosen Energy-Drink und zwei Colaflaschen im Wert von rund 66 Euro aus einem Supermarkt in der Wandelhalle gestohlen haben. Während der anschließenden polizeilichen Maßnahmen kündigte er nach Angaben der Bundespolizei mehrfach an, danach weiter klauen zu wollen – und soll dies kurz nach seiner Entlassung tatsächlich versucht haben.
Gegen 9.35 Uhr beobachtete ein Ladendetektiv nach dem derzeitigen Ermittlungsstand, wie der Mann die Getränke in eine mitgebrachte Tüte steckte und das Geschäft verließ, ohne zu bezahlen. Hinter dem Ausgang hielt der Detektiv den Tatverdächtigen an und verständigte die Bundespolizei.
Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten nach eigenen Angaben eine zugriffsbereite Schere in einer Hosentasche des 31-Jährigen. Sie wurde sichergestellt.
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Ankündigung gegenüber Bundespolizisten folgt der nächste Versuch
Für Verwunderung dürfte vor allem das weitere Verhalten des Tatverdächtigen gesorgt haben. Während der polizeilichen Maßnahmen soll er mehrfach erklärt haben, die Beamten sollten sich beeilen, da er weiter klauen wolle.
Kurz nach seiner Entlassung soll er diese Ankündigung in die Tat umgesetzt haben: Nach Angaben der Bundespolizei griff der Mann erneut in ein Warenregal, um weitere Ware zu nehmen. Daraufhin nahmen ihn die Beamten in Unterbindungsgewahrsam und brachten ihn zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof.
Ein hinzugezogener Arzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes.
Keine Haftgründe – um 13.35 Uhr wieder entlassen
Für eine Vorführung zur Haft lagen nach Angaben der Bundespolizei keine ausreichenden Haftgründe vor. Um 13.35 Uhr wurde der 31-Jährige deshalb nach einem ausführlichen Präventionsgespräch wieder aus dem Unterbindungsgewahrsam entlassen.
Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.





