Neuer ZOB Harburg wächst – Stahlgerüst steht, Dach kommt als Nächstes
Harburg – Beim Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs Harburg ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Die Tragstruktur der künftigen Dachkonstruktion ist weitestgehend fertiggestellt. Das Großprojekt tritt damit sichtbar in seine nächste Bauphase ein.
Insgesamt 23 Stahlstützen, jede rund drei Tonnen schwer und bis zu 6,5 Meter hoch, bilden das tragende Gerüst der neuen Anlage. Nach den aufwendigen Gründungsarbeiten und dem Beginn des Stahlbaus Ende 2025 nimmt der neue ZOB nun deutlich Gestalt an. In den kommenden Monaten folgen die Dacharbeiten, die technische Ausstattung sowie die Verkleidung der Anlage. Für den Bau wird weiterhin CO2-reduzierter Stahl eingesetzt.




Grünes Dach, Solarstrom und 73 Prozent mehr Kapazität
Das fertige Dach wird eine Fläche von rund 5.200 Quadratmetern überspannen und die bestehende Busanlage mit einem zusätzlichen Bussteig in der Hannoverschen Straße verbinden. Begrünung und Photovoltaikmodule sind fester Bestandteil des Konzepts. Mit einer Abfahrtslänge von künftig 283 Metern bietet der neue ZOB rund 73 Prozent mehr Kapazität als die bisherige Anlage – bis zu 150 Busse pro Stunde und 25 Buslinien im Tages- und Nachtverkehr für täglich rund 40.000 Fahrgäste.
Die bauliche Fertigstellung ist weiterhin für Ende 2026 vorgesehen. Die Wiederinbetriebnahme erfolgt schrittweise in Abstimmung mit den umliegenden Straßenbaumaßnahmen des Landesbetriebs für Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG). Einzelne Buslinien werden sukzessive zurückgeführt, sobald Baufortschritt und verkehrliche Rahmenbedingungen es erlauben.


