Hamburger Energienetze rüsten Harburger Gasnetz für den Winter
Hamburg-Harburg – Der vergangene Winter hat im Harburger Gasnetz Spuren hinterlassen: Staubablagerungen in einzelnen Netzabschnitten beeinträchtigten die Versorgung zahlreicher Haushalte. Die Hamburger Energienetze reagieren jetzt mit einem umfassenden Maßnahmenpaket – und investieren rund 250.000 Euro in die Vorbereitung auf die kommende Heizsaison.
Staub im Gasnetz – ein bekanntes Problem
Das Harburger Versorgungsgebiet wird über besonders tief verlegte Leitungen mit Gas beliefert, die teils Hafen und Elbe unterqueren. In milden Wintern hatten sich dort über Jahre Staubablagerungen aus dem Fernleitungssystem festgesetzt – ein Phänomen, das beim Fachverband DVGW wohlbekannt ist. Als der Winter vergangenes Jahr intensiver ausfiel und der Heizbetrieb deutlich anzog, machte sich der Staub bemerkbar: Anlagenteile im Netz und in Haushalten wurden in ihrer Funktion beeinträchtigt.
Analyse, Reinigung, Aufrüstung
Die Hamburger Energienetze gehen das Problem nun systematisch an. Zunächst werden auffällige Netzabschnitte mithilfe von Röntgentechnik – eigentlich zur Prüfung von Schweißnähten an Stahlleitungen entwickelt – auf Staubbefall untersucht. Belastete Abschnitte sollen anschließend gezielt mit sogenannten Molchen gereinigt werden: Sonden, die mit dem Gasstrom durch die Leitungen geschickt werden und Ablagerungen lösen.
Parallel dazu erhalten alle 37 Gasdruckregelanlagen im betroffenen Gebiet zusätzliche digitale Sensoren. Diese ermöglichen es, kleinste Druckveränderungen in Echtzeit zu erkennen – und im Ernstfall schneller und gezielter einzugreifen. Bis zum Herbst soll außerdem ein mobiler Staubabscheider auf einem KFZ-Anhänger einsatzbereit sein, der flexibel an besonders belasteten Anlagen eingesetzt werden kann. Ergänzend werden zwei stationäre Zyklonabscheider in den Schwerpunktbereichen des Netzes installiert.
Schutz für Niederdrucknetz und sensible Einrichtungen
An den Gasdruckregelanlagen werden zudem die bisherigen Zellengasfilter durch leistungsfähigere Patronenfilter ersetzt, die über größere Filterflächen und eigene Auffangbehälter verfügen. So soll verhindert werden, dass Staubpartikel aus dem Hochdruckbereich weiter in das Niederdrucknetz gelangen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt sensiblen Einrichtungen wie Kliniken, Altenheimen und Schulen – dort werden individuelle Vorsorgemaßnahmen in Abstimmung mit den jeweiligen Betreibern geplant.
Ziel: Störungsfreier Winter 2026/27
Michael Dammann, Technischer Geschäftsführer der Hamburger Energienetze, macht die Priorität deutlich: „Die sichere und zuverlässige Energieversorgung von Hamburger Haushalten und Betrieben steht bei uns an erster Stelle. Der geringere Gasverbrauch im Sommer gibt uns jetzt die Möglichkeit, technische Schutzmaßnahmen im Gasnetz umzusetzen, die dann im kommenden Winter wirken.“
Haushalte, die im vergangenen Winter von Störungen betroffen waren, haben über den Versicherungsservice des Unternehmens bereits Entschädigungen erhalten. Für den Winter 2026/27 soll in Harburg nichts dem Zufall überlassen werden.

Diese geniale Technik muss so lange genutzt werden, wie sich noch irgendwie Gas oder sonstiges fossiles Zeug aus der Erde quetschen lässt!
Erneuerbare Energien, Wärmepumen oder E-Autos sind unzuverlässig und zu teuer. Können wir uns nicht leisten. Gottseidank haben wir denn Blackrock-Fritz und die Gas-Kathy in der Regierung, die dafür sorgen, das die Gewinne der Energiekonzerne gesichert bleiben und damit „unser“ Wohlstand.
Klimakatastrophe, Umweltprobleme verdrängen und verschieben wir. Der technische Fortschritt wird es schon richten. Kommt Zeit, kommt Rat.
Genau das ist der Subtext hinter all den Kampagnen von Springer und all den anderen Nebelkerzen, die in Netz und Blätterwald alles geben, um Volkes Maul schwarz zu schminken.