Neue Dreifeldhalle in Fischbek: CDU will Vereine früh an den Tisch holen
Fischbek – Mit der geplanten Stadtteilschule „In den Reethen“ soll im wachsenden Quartier Fischbeker Reethen auch eine neue Dreifeldsporthalle entstehen. Die CDU-Bezirksfraktion Harburg sieht darin die Chance, nicht nur den Schulsport zu stärken, sondern zusätzliche Flächen für Vereine, Breiten- und Wettkampfsport in Süderelbe zu schaffen. Dafür sollen die örtlichen Sportvereine nach Vorstellung der Fraktion frühzeitig an den weiteren Planungen beteiligt werden.
Noch bevor wesentliche bauliche Entscheidungen getroffen werden, sollten nach Ansicht der CDU die Anforderungen an eine vielseitig nutzbare Halle geklärt werden. Dazu zählen unter anderem ausreichende Lagermöglichkeiten für Sportgeräte, geeignete Umkleide- und Nebenräume sowie die Frage, ob Zuschauerbereiche oder Tribünen vorgesehen werden können.
Halle soll auch für Vereine und Wettkämpfe geeignet sein
„Wenn wir eine neue Dreifeldsporthalle bauen, sollten wir die Chance nutzen, sie von Anfang an so zu planen, dass sie möglichst vielen Menschen zugutekommt“, erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU-Bezirksfraktion, Lars Frommann. Eine Sporthalle werde über Jahrzehnte genutzt. Deshalb sei es sinnvoll, die praktischen Erfahrungen der Vereine bereits während der Planung einzubeziehen, statt später aufwendig nachzurüsten.
Die CDU verweist zugleich auf das Wachstum in den Fischbeker Reethen und im gesamten Bereich Süderelbe. Mit steigender Einwohnerzahl werde auch der Bedarf an Sport- und Bewegungsangeboten wachsen. Sportvereine leisteten dabei insbesondere für Kinder und Jugendliche, aber auch für Gemeinschaft und Integration einen wichtigen Beitrag.
Aus Sicht der Fraktion sollte deshalb geprüft werden, ob die neue Halle neben dem regulären Schul- und Vereinssport auch für Punktspiele, Turniere und andere Sportveranstaltungen geeignet sein kann. Dafür müssten Ausstattung und Raumaufteilung von Beginn an möglichst flexibel geplant werden.
Schule, Bezirk und Sport sollen gemeinsam planen
Die CDU fordert außerdem eine behördenübergreifende Abstimmung. Schulbau, Sportbelange und die Interessen des Bezirks sollten gemeinsam betrachtet werden. Gleichzeitig sollen Vereine aus Süderelbe ihre Erfahrungen und konkreten Anforderungen direkt einbringen können.
Dabei gehe es ausdrücklich nicht um eine besonders kostspielige Ausstattung. „Wir wollen keine Luxuslösung, sondern eine durchdachte und zukunftsfähige Sporthalle“, betont Frommann. Wenn ohnehin eine Dreifeldhalle gebaut werde, müsse geprüft werden, wie daraus neben einer guten Schulsporthalle auch eine Sportstätte für den gesamten Stadtteil entstehen könne.
Ziel der CDU ist eine Halle, die tagsüber von den Schülern genutzt wird und außerhalb der Schulzeiten möglichst umfassend dem Vereinssport zur Verfügung steht. Gerade weil die Fischbeker Reethen in den kommenden Jahren weiter wachsen, sieht die Fraktion jetzt den richtigen Zeitpunkt, die Voraussetzungen für eine langfristig vielseitige Nutzung zu schaffen.
