BLAULICHT

Mutmaßlich homophober Angriff: Durchsuchungen bei drei Tatverdächtigen

Neugraben-Fischbek – Nach einem mutmaßlich homophoben Angriff auf einen 19-Jährigen hat die Polizei die Wohnungen von drei Tatverdächtigen in Neugraben-Fischbek und Harburg durchsucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte unter anderem Speichermedien, mutmaßliche Tatkleidung, eine Machete und einen Schlagring sicher.

Der Angriff ereignete sich am 16. Mai 2026 gegen 0.35 Uhr im Bereich Am Aschenland/Geutensweg. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der junge Mann aus einer etwa zehnköpfigen Gruppe heraus körperlich angegriffen und verletzt worden sein. Die Polizei geht von mutmaßlich homophoben Beweggründen aus.

Ermittler des Staatsschutzes im Landeskriminalamt identifizierten inzwischen drei deutsche Tatverdächtige im Alter von 19, 20 und 21 Jahren. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse für deren Wohnanschriften, die am Donnerstag vollstreckt wurden.

Den 21-Jährigen nahmen die Einsatzkräfte in seiner Wohnung vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die beiden anderen Tatverdächtigen wurden bei den Durchsuchungen nicht angetroffen.

Die Ermittlungen dauern an.

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