Harburg – Zweimal innerhalb weniger Tage fielen Schüsse im Umfeld der Drogenhilfeeinrichtung Abrigado am Schwarzenberg in Harburg. Am Freitag, den 13. Juni, wurden gegen 15 Uhr laut Zeugenaussagen vier Schüsse von der Schwarzenbergstraße aus in Richtung der Einrichtung abgegeben. Einsatzkräfte fanden vor Ort mehrere Einschläge in Bäumen sowie ein Einschussloch an einer Parkbank. Die Polizei…
Na, ich weiß ja nicht, der Helmsweg ist da schon weit weg und die Schüsse auf die Einrichtung? Sind das vielleicht die gleichen Leute, die die Eintichtung weghaben wollen auch die TäterInnen? In keinem Fall geht da die Gefahr von der Einrichtung aus.
In keinem Fall geht die Gefahr von der Einrichtung aus
Im Gegenteil. Gäbe es das Abrigado nicht, wären die Suchtkranken ja nicht weg. Dann würden sie sich ihren Schuss in irgendwelchen dunklen Ecken geben, und zwar übers Stadtgebiet verteilt. Völlig unkontrolliert und im Ernstfall auch unbetreut.
Das würde Harburg weder schöner noch sicherer machen.
Vielleicht sollte man sich mal fragen, warum immer mehr Menschen psychische Probleme haben, Drogen (aller Art) nehmen und manche auch gewaltätig werden?
Meine Vermutung: Es stimmt etwas grundsätzlich nicht mit unserer Lebensweise! Unsere Weltreligion, der Kapitalismus führt uns und einen Großteil unserer Mitlebewesen in den Untergang. Nichts kann ewig wachsen. Wir wissen das spätestens seit 1972, verdrängen das aber konsequent und wer den kaptitalistischen Frieden stört, wird als "Öko-Terrorist" gebrandmarkt.
