Hamburg – Die Fahrgäste der S-Bahnlinien S3 und S5 kennen das Problem nur zu gut: Die Strecke zwischen Neuwiedenthal und Heimfeld wirkt wie eine Endlosschleife. Kein Wunder, denn mit fast sechs Kilometern Abstand sind diese beiden Haltestellen das am weitesten auseinanderliegende Paar im gesamten Hamburger S-Bahn-Netz. Eine Lücke, die nach einer Lösung schreit – und…
Machbar ist natürlich alles. Man sollte aber nicht alles machen, nur weil man es könnte.
Eine Haltestelle mehr kostet nicht nur Geld sondern auch Zeit. Es sind nicht nur die paar Minuten Haltezeit. Es wäre eine zusätzliches Störrisiko mehr durch die zusätzliche Technik und menschliche Risiken (Personen im Gleiskörper). Schon seit mehr als 10 Jahren habe ich das Gefühl, das die Fahrpläne unverbindliche Tipps sind. Planen kann man damit nicht, je mehr moderne Technik, umso störanfälliger wird es.
Wir können nicht immer mehr Menschen in Süderelbe ansiedeln, die nicht nur Mobilitätsbedürfnisse haben.
In Singapore, das in etwa so gross ist, wie Hamburg, leben zwar 3,8 Millionen Menschen, aber da herrscht eine ganz andere Mentalität. Gemeinschaft statt jeder gegen jeden.
