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FDP warnt vor weiterer Schwächung des Harburger Bahnhofs

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(@scharnberg)
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Beigetreten: Vor 7 Monaten
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Themenstarter   [#466]
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Harburg – Die FDP-Fraktion Harburg kritisiert die dauerhafte Schließung des DB-Reisezentrums im Bahnhof Hamburg-Harburg. Nach Ansicht der Liberalen wird die Bedeutung des Bahnhofs für den Hamburger Süden und das angrenzende Niedersachsen bei den Planungen der Deutschen Bahn und des Hamburger Senats nicht ausreichend berücksichtigt. Der Harburger Bahnhof sei kein unbedeutender Vorstadtbahnhof, sondern ein zentraler Verkehrsknoten…



   
Zitat
Ole.Aap
(@ole-aap)
Hanseat Registered
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 113
 

Um die Aufmerksamkeit des Hamburger Senats auf Harburg zu verstehen, muss man wissen, dass Harburg erst seit 1937 zu Hamburg gehört. Hitlers Groß-Hamburg-Gesetz von 1936 hat wohl noch eine Weile gebraucht. (Zahlen aus dem Gedächtnis, man korrigiere mich) Vor der Eingemeindung waren wir Niedersachsen, meine Vorfahren stammen aus Lindhorst. Irgend ein dritter Sohn hatte keine Chance den Hof zu erben und ist nach Hamburg gezogen, um als "Rammer" die Eichenpfähle einzurammen, auf denen heute die Speicherstadt steht. Es gibt ein Foto von ihm. Ein hutzeliges Männchen mit Händen wie Klodeckel. Wahrscheinlich hat er die Eichenpfähle mit der bloßen Faust eingeschlagen.

Ich war schon lange nicht mehr im Harburger Bahnhof. Zuletzt vor Jahren im Stellwerk beim Konzert von "Three Fall". Sieht der eigentlich immer noch so abgeranzt aus? Dann wäre er einer der letzten Orte mit dem "Harburger Shabby-Chic", der hier zu Industriezeiten noch vorherrschte. Inzwischen ist Harburg rundgelutscht und durchkommerzialisiert, dass es nur so ein Jammer ist.



   
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