
A7 wieder frei, neue Vollsperrungen: Hier drohen Autofahrern jetzt Behinderungen
Hamburg/Harburg/Stade – Aufatmen auf der A7, dafür beginnen an anderer Stelle neue Sperrungen: Zum Wochenstart am Montag, 28. September, müssen Autofahrer im Hamburger Süden sowie in den Landkreisen Harburg und Stade erneut mit zahlreichen Baustellen und Umleitungen rechnen. Eine gute Nachricht gibt es für den überregionalen Verkehr: Die Wochenend-Vollsperrung der A7 zwischen Stellingen und Heimfeld ist planmäßig beendet worden. Seit 5 Uhr sind die Autobahn und der Elbtunnel wieder befahrbar. Auch die achtstreifig ausgebaute Hochstraße Elbmarsch steht dem Verkehr zur Verfügung. Beim Abbau der Absicherungen kann es allerdings vorübergehend noch zu Behinderungen kommen.
Neu betroffen ist die B73 zwischen Horneburg und Dollern. Dort beginnt am Montag der zweite Bauabschnitt. Die Vollsperrung der Stader Straße wird bis zum Veerenkamp verlängert und soll voraussichtlich bis zum 6. November bestehen bleiben. Die weiträumige Umleitung führt über die L125, A26 und K36.
Auch in Neuland gibt es eine neue Sperrung. Im Großmoorring wird zunächst die nördliche Brücke für voraussichtlich fünf Wochen gesperrt. Anschließend folgt die südliche Brücke. Fußgänger und Radfahrer werden jeweils über die noch geöffnete Brücke geführt. Zusätzlich wird der Geh- und Radweg zwischen Großmoordamm und Großmoorring vorübergehend auf die andere Seite des Grabens verlegt.
In der Harburger Schwarzenbergstraße bleibt der Abschnitt zwischen Vierte Twiete und Zur Seehafenbrücke wegen abschließender Asphaltarbeiten zunächst voll gesperrt. Die Freigabe ist im Laufe des Montags vorgesehen. Die Umleitung führt über Bissingstraße und Buxtehuder Straße.
Engstellen auf A25, A26 und B75 bleiben bestehen
Auf der A25 zwischen Hamburg-Südost und Neuallermöhe-West steht während des Rückbaus der Mittelstreifenüberfahrten weiterhin nur ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Die Auffahrt Neuallermöhe-West in Richtung Geesthacht bleibt gesperrt, während die übrigen zuvor betroffenen Anschlussstellen wieder geöffnet sind. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende September abgeschlossen werden.
Auf der A26 bei Stade-Süd ist die Ausfahrt in Richtung Stade wegen Fahrbahnarbeiten noch bis einschließlich Mittwoch, 30. September, gesperrt. Auf der B75 beziehungsweise Bremer Straße steht zwischen der A261-Anschlussstelle Marmstorf-Lürade und Bremer Straße 343 in beiden Richtungen jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Zufahrt zum Eißendorfer Waldweg bleibt gesperrt. Hier sollen die Arbeiten bis Mitte Dezember dauern.
Für A1, A39, A261 und B3 ist derzeit keine zusätzliche größere Vollsperrung im betrachteten Gebiet bestätigt. Kurzfristige Arbeiten und baustellenbedingte Engstellen können dennoch auftreten.
In der Harburger Innenstadt bleiben die Moorstraße und der südliche Teil der Hannoverschen Straße wegen des Umbaus des Doppelknotens am ZOB voll gesperrt. Busse werden über Großmoordamm und Harburger Ring umgeleitet, die Haltestelle Moorstraße entfällt. Die umfangreiche Sperrung soll voraussichtlich bis Februar 2027 dauern.
Der Eißendorfer Waldweg bleibt zwischen Harburger Straße und Bremer Straße ebenfalls vollständig gesperrt. Die Buslinie 4210 fährt eine Umleitung. Als geplantes Ende der Arbeiten ist der 14. Dezember vorgesehen. Im Grotelerweg laufen unterdessen Straßen- und Gehwegarbeiten zunächst im Bereich der Häuser 42 bis 60. Anschließend wandert die Baustelle in Richtung Grotelertwiete und Bergwinkel weiter. Mit dem Abschluss wird Anfang 2027 gerechnet.
Auf der Köhlbrandbrücke gelten weiterhin Einschränkungen für genehmigungspflichtige Schwertransporte über 44 Tonnen. Der übrige Verkehr kann die Brücke nutzen, für Lastwagen gelten jedoch Abstands- und Überholregeln. An der Kattwykbrücke bleibt die Fuß- und Radverbindung an der Bahnbrücke eingeschränkt. Als Alternative kann die Straßenbrücke genutzt werden.
Vollsperrungen in den Landkreisen Harburg und Stade
Im Landkreis Harburg bleibt die K60 zwischen Asendorf und Dierkshausen voraussichtlich bis zum 23. Oktober voll gesperrt. Die Umleitung führt über Hanstedt, auch der Busverkehr ist betroffen. In Winsen bleibt die Marktstraße abschnittsweise vollständig gesperrt. Autofahrer werden über eine ausgeschilderte innerstädtische Umleitung geführt.
In Seevetal laufen bis Ende Oktober wandernde Fahrbahnreparaturen. Betroffen sind unter anderem Kirchstraße, Alter Elbdeich, In der Guten Zeit, Ringstraße, Helmstorfer Straße, Horster Damm und Alte Bahnhofstraße. Autofahrer müssen dort mit Engstellen, Tempo 30 und zeitweisen kurzen Sperrungen rechnen.
Auch im Landkreis Stade bleiben mehrere wichtige Verbindungen betroffen. Die K68 zwischen Hammah und Himmelpforten ist voraussichtlich bis zum 9. Oktober voll gesperrt. Die Umleitung führt über Forth, Am Friedhof, B73, Hauptstraße und Bahnhofstraße. Die K34 zwischen Hollern und Twielenfleth bleibt ebenfalls vollständig gesperrt, die Arbeiten sollen bis Ende November dauern.
In Dornbusch ist die Klappbrücke sowohl für Autos als auch für Fußgänger und Radfahrer vollständig gesperrt. Die Sperrung soll bis Anfang Dezember bestehen bleiben. In Oberndorf gibt es in den Bereichen Zollbaum, Bentwisch und Niederstrich abschnittsweise Vollsperrungen. Davon sind auch Buslinien betroffen. Die Arbeiten sollen nach derzeitiger Planung am 2. Oktober enden.
In Stade gehen außerdem die Brückenarbeiten an der Harburger Straße weiter. Der normale Verkehr kann den Bereich grundsätzlich passieren. Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 30 Tonnen müssen jedoch über die B73 ausweichen.
Eine weitere Sperrung sollten sich Autofahrer bereits für Dienstag vormerken: Die Bornemannstraße in Harburg wird vom 29. September bis zum 1. Oktober zwischen Würffelstraße und Harmsstraße voll gesperrt. Fußgänger können den Bereich weiterhin passieren, die Baererstraße bleibt erreichbar.
Da sich Baustellenabläufe und Sperrungen kurzfristig verändern können, sollten Verkehrsteilnehmer vor der Fahrt die aktuelle Verkehrslage und die Beschilderung vor Ort beachten.
