Bezirk Harburg

Zehnjähriger Carl: Hamburgs jüngster Funkamateur kommt aus Hausbruch

Hamburg – Ein zehnjähriger Junge hat den Distrikt Hamburg in Aufruhr versetzt: Carl hat die Amateurfunkprüfung bestanden und gilt damit als einer der jüngsten Funkamateure nicht nur im Hamburger Distrikt, sondern möglicherweise in ganz Deutschland.

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Seinen Anfang nahm die Geschichte Ende März, als Carl Funkgeräte geschenkt bekam. Sein Vater Max erkannte schnell, dass es sich dabei um Amateurfunkgeräte handelte, für deren Betrieb eine gültige Lizenz zwingend erforderlich ist. Vater und Sohn ließen sich davon nicht bremsen – bereits am 1. April meldeten sich beide gemeinsam zur Amateurfunkprüfung an.

Intensives Lernen, glänzende Prüfung

Ab dem 13. Mai paukten die beiden konsequent den Prüfungsstoff, und am 19. Mai war die Mühe belohnt: Vater und Sohn bestanden die Prüfung beim ersten Anlauf. Nur wenige Tage später, am 27. Mai, wurden die offiziellen Rufzeichen zugeteilt. Max ist seither unter DN9MX im Äther aktiv, Carl meldet sich mit DN9CV.

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Der Distrikt Hamburg und seine Funkamateure

Der Distrikt Hamburg (E) des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) zählt rund 1.300 Mitglieder und erstreckt sich von Helgoland und Cuxhaven über Stade, Lüneburg und Hamburg bis nach Lübeck und Scharbeutz. Aufgeteilt ist er in 39 Ortsverbände, in denen Ausbildung, Öffentlichkeitsarbeit und geselliges Miteinander ihren festen Platz haben.

Carl und Max dürfen sich über herzliche Glückwünsche aus dem gesamten Distrikt freuen. Scharnberg.de wünscht den beiden viele spannende Verbindungen und gute QSOs.

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Ein Kommentar

  1. Zunächst mal Gratulation zum Erwerb der Amateurfunklizenz mit 10 Jahren! Das ist bemerkenswert.Als mein amateurfunkender Schwiegervater vor 20 Jahren starb, haben wir versucht, seine Anlage an den Harburger Verein zu verschenken. Die haben die Augen verdreht und gesagt, dass sie den Keller voll haben mit Funkgeräten. Die Alten sterben weg und die Youngster nutzen das Internet, wenn sie mit einem Australier Kontakt haben wollen.Aber vielleicht ist es wie mit dem Plattenspieler, der ist ja auch wieder in Mode, oder die Modelleisenbahn, die kaum noch jemanden interessiert hat und anscheinend wieder Interessenten findet. Schade, dass der kleine Laden an der Cuxe die Flaute nicht überlebt hat.Neigt man mit dem Alter irgendwie zur Nostalgie?

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