Bezirk Harburg

Großer Andrang zur Eröffnung: DRK-Inklusionskaufhaus feiert offiziellen Start

Hamburg-Harburg – Mit einem Empfang und über 100 Gästen hat das DRK-Secondhand-Kaufhaus Kreuz & quer seine offizielle Eröffnung gefeiert. Bereits kurz vor Weihnachten hatte der Inklusionsbetrieb erstmals seine Türen geöffnet, Anfang Januar folgte der Start des angeschlossenen Cafés. Nun wurde das Projekt im größeren Rahmen vorgestellt.

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Zur Begrüßung spielte der Nachwuchsklarinettist Louis Sturm von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, während viele Gäste das neue Logo über dem Eingang begutachteten. „Wir haben uns mit dem Team die Zeit genommen, uns erst einmal warm zu arbeiten. Von unseren demnächst 15 festen Mitarbeitenden sind acht Inklusionskräfte. Dazu kommen noch viele Ehrenamtliche, die von Schwester Henny mitgekommen sind. Das musste sich einspielen“, erklärt Karin Bischoff, beim DRK in Harburg unter anderem Geschäftsführerin des Kreuz & quer.

Inzwischen verzeichnet das Kaufhaus bis zu 100 Kunden täglich. Sie stöbern in gut erhaltenen, gespendeten Waren, geben eigene Spenden ab oder nutzen das Café für Frühstück, Mittagessen oder Kaffee und Kuchen. „Was mich wirklich freut, ist, dass wir bereits Stammkunden haben. Die kommen regelmäßig und stöbern, welche neuen Schätze wir reinbekommen haben. Schließlich ändert sich das Angebot schnell“, sagt DRK-Projektmanager Edvinas Kasparaitis, der das Kaufhaus aufgebaut hat.

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Breite Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und DRK

Zum Empfang kamen zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft, darunter der neue DRK-Landesverbandschef Dr. Joß Steinke und sein Vorgänger Dr. Georg Kamp, die Bürgerschaftsabgeordneten Birgit Stöver und Matthias Czech, der Vorsitzende der Bezirksversammlung Holger Böhm, Michael Hofmann von der Sparkasse Harburg-Buxtehude sowie der geschäftsführende Vorstand des DRK in Harburg, Harald Halpick, und Harburgs DRK-Präsident Lothar Bergmann.

Kasparaitis betont: „Wir verkaufen im Kreuz & quer ausschließlich wirklich gut erhaltene und gespendete Waren. Wir verkaufen nichts in Kommission.“ Gleichzeitig werden noch Mitarbeitende für das Lager gesucht, mit und ohne Behinderung. Informationen dazu sind über das DRK erhältlich.

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Mit dem neuen Inklusionsbetrieb setzt das DRK in Harburg ein sichtbares Zeichen für nachhaltigen Konsum und gelebte Teilhabe im Stadtteil.

Redaktion

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