Wortgefechte mit Gänsehaut: „Best of Poetry Slam“ bringt Spitzenpoeten nach Stade
Stade – Sprachwitz, große Gefühle und pointierte Gesellschaftskritik treffen am Donnerstag, 29. Oktober 2026, im STADEUM aufeinander. Um 19.45 Uhr steigt dort erneut der „Best of Poetry Slam“, bei dem fünf profilierte Stimmen der deutschsprachigen Szene um die Gunst des Publikums kämpfen.
Präsentiert wird der Abend in Kooperation mit der Hamburger Kult-Agentur Kampf der Künste. Die Regeln sind einfach: Die Teilnehmer treten ausschließlich mit eigenen Texten und ihrer Bühnenpräsenz gegeneinander an. Requisiten braucht es nicht – entscheidend sind Sprache, Ausdruck und die unmittelbare Wirkung im Saal. Ob feinsinnige Poesie, scharfe Beobachtungen oder mitreißendes Geschichtenerzählen: Am Ende entscheidet das Publikum, welcher Auftritt den größten Eindruck hinterlässt.
Fünf starke Stimmen kämpfen um den Applaus
Mit Luise Wolff kommt eine Sprachkünstlerin und Moderatorin aus dem Ruhrgebiet nach Stade, die seit 2017 mit einer Mischung aus Realismus, Wortwitz und genauer Beobachtung überzeugt. Julius Keinath bringt als zweifacher Thüringer Landesmeister viel Bühnenerfahrung und rhetorische Präzision mit.
Paulina Behrendt gehört als Hamburger Autorin und U20-Meisterin zu den markanten jungen Stimmen der Szene. Sie verbindet gesellschaftskritische Themen mit Humor und emotionalen Momenten und war bereits in Stade als Moderatorin des ersten Stand-up-Slams von Kampf der Künste zu erleben.
Auch Matti Linke reist mit reichlich Wettbewerbserfahrung an. Der Niedersachsen- und Bremen-Landesmeister im Einzel und im Team steht für tiefgründige Texte, feine Beobachtungen und humorvolle Wortakrobatik. Komplettiert wird das Feld von Aylin Celik aus Düsseldorf, die als Musikerin und Slam-Poetin rhythmisches Gespür, emotionale Intensität und ausgezeichnete Bühnenpräsenz verbindet.
Das Publikum hat das letzte Wort
Gerade diese direkte Entscheidung durch die Zuschauer macht den besonderen Reiz des Formats aus. Nicht eine Fachjury, sondern die Reaktion im Saal bestimmt, welcher Text am Ende ganz oben steht. Damit wird jeder Auftritt zu einem kleinen Risiko – und jeder gelungene Moment unmittelbar belohnt.
Tickets für den „Best of Poetry Slam“ kosten 24 Euro. Karten gibt es telefonisch unter 04141 4091-40 sowie unter www.stadeum.de.
