Politik

Schluss mit der ekelhaften Nagerplage! Politik greift im Wilhelmsburger Bahnhofsviertel hart durch

Wilhelmsburg – Die unhaltbaren Zustände in den Innenhöfen rund um die Keindorfstraße, Buddestraße, Thielenstraße und Wittestraße rauben vielen Anwohnern seit geraumer Zeit den Schlaf. Immer wieder kommt es zu massiven Berichten über einen extremen Rattenbefall, völlig verschmutzte Müllstandorte und unhaltbare hygienische Probleme. Die Fraktionen von SPD, GRÜNEN und FDP haben nun ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen, um die Situation vor Ort schnell, konsequent und spürbar zu verbessern.

Um die Missstände nachhaltig zu beseitigen, sollen die Hinter- und Innenhöfe gründlich gereinigt, die Müllstandorte modernisiert und die Rattenpopulation intensiv bekämpft werden. Ziel ist es, den Zugang der Nager oder Vögel zu den Abfallbehältern dauerhaft zu verhindern und die Lebensqualität für die Bewohner spürbar zu steigern. Neben kurzfristigen Reinigungsaktionen werden weitere Schritte für eine dauerhafte Verbesserung geprüft. Gleichzeitig sollen die Mieter verständlich darüber informiert werden, wie eine sachgerechte Müllentsorgung dazu beitragen kann, einen erneuten Befall zu verhindern. Bereits in der nächsten Sitzung des Regionalausschusses nach der Sommerpause im September müssen Vertreter der Eigentümerin sowie des Bezirksamtes über die eingeleiteten Schritte Bericht erstatten.

Konsequente Schritte gegen die explosionsartige Vermehrung der Schädlinge

Die Rattenbekämpfung war offensichtlich nicht wirkungsvoll genug, um die Population unter Kontrolle zu halten, erklärt Kesbana Klein, SPD-Bezirksabgeordnete für Wilhelmsburg. Man nehme die Sorgen der Anwohner sehr ernst und erwarte, dass von Seiten der Eigentümerin jetzt konsequent gehandelt wird, um die Plage zu stoppen. Das Ziel sei klar: Die Menschen sollen sich in ihrem Wohnumfeld wieder sicher fühlen und ihre Höfe ohne Einschränkungen nutzen können. Auch Theresa Rothberg, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, betont, dass die Zustände seit Langem belastend sind. Es sei wichtig, nicht nur die Folgen zu bekämpfen, sondern die Ursachen dauerhaft zu beseitigen. Dazu gehören gepflegte Außenanlagen, eine funktionierende Müllentsorgung und Eigentümer, die ihrer Verantwortung endlich gerecht werden.

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Ein Kommentar

  1. Eigentlich hätte ich von @Matt jetzt eine fundamentale Kapitalismuskritik erwartet! 
    Was im Artikel etwas verschämt „die Eigentümerin“ genannt wird, ist nämlich eine renditeorientierte Investorengruppe, die mit „V“ anfängt. Natürlich unterlassen die alles, was den Reingewinn schmälert. Es wäre im Interesse der Bewohner gewesen, wenn die SAGA die Häuser nicht verscherbelt hätte. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass ein großer Teil der Bewohnerschaft ein sehr spezielles Verhältnis zu ihrem Müll hat.

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