Neuer Anleger für Stadersand: Millioneninvestition stärkt Stades maritime Zukunft
Stade – Der Schiffsanleger Stadersand wird umfassend erneuert. Seit rund einem Jahr ist die Anlage außer Betrieb, nun erhält die Hansestadt Stade Unterstützung aus der Metropolregion Hamburg. Einen entsprechenden Fördermittelbescheid übergab Karin Beckmann, Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg, an den Ersten Stadtrat Lars Kolk.
„Die Förderung der Sanierung des Schiffsanlegers in Stade ist eine Investition in die Zukunft der Region. Sie sichert nicht nur die maritime Infrastruktur, sondern stärkt zugleich Tourismus, Wirtschaft und die Lebensqualität vor Ort. So wird gezielt in eine leistungsfähige Infrastruktur investiert, die der Region langfristig zugutekommt“, betonte Beckmann bei der Übergabe.
Der Anleger ist ein bedeutender Anlaufpunkt für Ausflugsschiffe, Charterfahrten sowie für Einsätze von Wasserschutzpolizei, DLRG und Feuerwehr. Ein Gutachten hatte ergeben, dass der bisherige Ponton aufgrund seines baulichen Zustands nicht mehr wirtschaftlich instandgesetzt werden kann. Stattdessen ist nun ein kompletter Neubau vorgesehen.
Moderner Ponton und barrierearmer Zugang geplant
Geplant ist ein neuer Stahlponton, der auf die besonderen Strömungs- und Tidebedingungen vor Ort abgestimmt wird. Zusätzlich sind Pfahlarbeiten vorgesehen. Die bestehende Zugangsbrücke wird instandgesetzt, erhält eine neue Beschichtung sowie einen frischen Anstrich und wird durch eine Rampe barrierearm erschlossen. Damit soll der Anleger künftig für alle Menschen leichter zugänglich sein.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Die Finanzierung erfolgt jeweils zur Hälfte aus Mitteln der Förderfonds der Metropolregion Hamburg und der Hansestadt Stade.
„Der neue Schiffsanleger stärkt die maritime Identität Stades und erhöht die touristische Attraktivität der gesamten Region“, erklärte Lars Kolk. Künftig sollen auch größere Schiffe Stadersand anfahren können. Zudem eröffnet die neue Anlage Perspektiven für eine Wiederaufnahme des Fährverkehrs Richtung Hamburg sowie für zusätzliche Angebote im Bereich der Binnenkreuzfahrt auf der Elbe. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten beginnen und spätestens im kommenden Jahr abgeschlossen werden.


