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Mobilität neu denken

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Ole.Aap
(@ole-aap)
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Themenstarter  

Bestimmte Dinge gehen nicht mehr lange so weiter. Unsere Mobilität zum Beispiel. Die durchschnittliche Motorleistung bei Autos mit Verbrennermotoren liegt je nach Quelle mehr oder weniger um 150 PS, das sind bummelig 100 Kilowatt. Das bedeutet, wenn man mit einem durchschnittlichen Neuwagen maximal beschleunigt, setzt man mit seinem rechten Fuß die Energie von 50 Heizlüftern à 2000 Watt um. Das wird aber sehr schnell sehr muckelig in der Bude! Hinzu kommt, dass ein Verbrenner 2 Drittel der zugeführten Energie wegkühlt. Kommen 100 kW am Antriebsrad an, läuft für 300 kW Benzin durch den Schlauch. Wenn man sich mal vor Augen führt, was allein bei der täglichen Stampede rein und raus aus Hamburg an Abwärme anfällt, da könnte man mindestens für die ganze Republik Brot und Brötchen backen.

Aus energetischer Sicht geht das nicht. Der Energieaufwand für die Fortbewegung muss kleiner werden. Man kommt auch mit 20 Elektro-PS zur Arbeit. Am besten ein Einheits-Chassis, das mit modularen Aufbauten an den Verwendungszweck angepasst werden kann. Dazu standardisierte Fahrakkus und größtmögliche Kreislaufwirtschaft. Kompatibilität statt Individualität, sonst fährt hier bald gar keiner mehr Auto. Weg vom maximal Möglichen, hin zum minimal Erforderlichen.

Ich würde sagen, wir sind sehr weit vom Ideal entfernt.



   
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