Ein Hamburger steht am Hafen und schaut nachdenklich auf die Elbe.
Kommt ein Tourist vorbei und fragt:
„Entschuldigung, sind Sie Hamburger?“
Der Mann nickt und sagt:
„Jo.“
Der Tourist: „Und woran erkennt man einen echten Hamburger?“
Der Mann überlegt kurz und antwortet:
„Daran, dass er sich über drei Dinge beschwert: das Wetter, den HSV und die Mieten … und trotzdem niemals wegziehen würde.“ 😄
Nun, der Süderelberaum gehört erst seit 1936 zu Hamburg, vorher waren wir Niedersachsen. Noch heute sagt der Harburger "Ich geh in die Stadt", wenn er in die Harburger Innenstadt will. Ist das Ziel die Hamburger City, sagt er: "Ich fahr nach Hamburg."
Ich finde eine gewisse Distanz angebracht. Die nordelbische Szene wirkt m.E. nicht authentisch. Da wird präsentiert statt existiert, aber eine Rolex hilft nicht gegen emotionale Verarmung.
Dem Norddeutschen wird ja allgemein eine gewisse Maulfaulheit nachgesagt. So lässt ein "Oha!" auf eine akute Panikattacke schließen, während ein "... Na?" gemeinhin als Heiratsantrag gewertet wird.
Vielleicht fällt ja jemandem noch mehr ein?
Moin.
Moin.
Na klar, der Klassiker überhaupt!
Für alle die es noch nicht wissen: das Wort hat nichts mit "Morgen" zu tun. Es kommt vom plattdeutschen "moi", das heißt gut oder schön. Ne moie Deern ist ein hübsches Mädchen. Sagt ein Norddeutscher also "Moin Moin", heißt das nur "schönen guten", die Tageszeit lässt er weg. Kann ja sein, dass der Angesprochene Nachtschicht hat und er erst nachmittags aufgewacht ist...