Harburg – Mit einem Infostand im Stil eines Pop-up-Beachclubs hat die Junge Union Harburg am Sonntag für ihre Online-Petition „Beachclub jetzt!" geworben, die eine zügige und pächterfreundliche Neuausschreibung der Beachclub-Fläche am Treidelweg fordert. Bei Sonnenschirmen, kühlen Getränken und Liegestühlen kamen die JU-Mitglieder am Binnenhafen, Ecke Theodor-Yorck-Straße/Veritaskai, mit zahlreichen Harburgern ins Gespräch. Der Stand lag dabei…
Allein das Wort " Interessenbekundungsverfahren" und der Zeitablauf zeigt doch, das in Bezug auf das Eigentum an Grund und Boden doch einiges Entbürokratisiert werden müsste. Selbst wenn es sich um Staatseigentum handelt, gibt es zu viele Köche, die an der "Verwertung" mitwirken und sich ggf gegenseitig blockieren.
Bei privatem Grundbesitz kann es noch schlimmer sein. Wer einen Erbfall in der Nähe hat, kann über Jahre den Verfall von Wohnraum und das Wuchern der Vegetation beobachten und kann nichts machen, wenn die Erben schlicht nichts machen. Der Staat macht auch nichts, wenn dort nicht zufällig eine Autobahn oder ein Gas oder Atomkraftwerk geplant ist. Eigentum verpflicht...zu gar nichts. Steht im Grundgesetz.
Dieses Wort "Verwertung" ist des Übels Wurzel. Jedes Objekt in Harburg wird zum "Filetstück" hochgejazzt, ohne zu bedenken, dass nur Filet auf dem Teller nicht mehr schmeckt. Harburg ist rundgelutscht und durchkommerzialisiert. Lebenswert geht anders, aber das erkennt nicht, wer nur "die Wirtschaft" im Blick hat.
Es gibt so viele Ideen für mehr Aufenthaltsqualität, von denen die hiesige Verwaltung noch nie was gehört hat.
