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Harburger Süden am Limit: Frank Wiesner über den Verkehrskollaps vor unserer Tür

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Admin
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(@scharnberg)
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Beigetreten: Vor 10 Monaten
[#344]
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Harburg – Wer in den vergangenen Tagen im Hamburger Süden unterwegs war, weiß: Es reicht manchmal ein einziges ungeplantes Ereignis, um das gesamte Verkehrsnetz zum Erliegen zu bringen. Die Sperrung des Harburger S-Bahntunnels, Baustellen auf den Bahnstrecken nach Berlin und Hannover, die Vollsperrung des Harburger ZOB und ein Wasserrohrbruch auf der B 73 – all…


1 Antwort
Ole.Aap
Beiträge: 155
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(@ole-aap)
Hanseat
Beigetreten: Vor 7 Monaten

Worüber wundern wir uns? Über lange Jahrzehnte galt das politische Versprechen an den Bürger: 'Kauf dir ein Auto, zieh ins Grüne, und du kannst jederzeit überall hinfahren wohin du willst!'

Und man baute Straßen und noch mehr Straßen und die Bürger kauften sich Autos und noch mehr Autos und fuhren überall hin wo sie wollten. Nun ist es aber so, dass Verkehrswege einem Verschleiß unterliegen, der umso größer wird, je schwerer und stärker die Autos werden. Trotzdem hingen die bürgerlichen Parteien dieser Phantasie nach und richteten ihre Verkehrspolitik auf das Auto aus. Das tat nicht nur, aber auch die SPD, und sie tut sich bis heute schwer, sich vom Traum der autogerechten Stadt zu verabschieden.

Inzwischen kommt das Wirtschaftswachstum an seine Grenzen, die Mittel werden knapp, der Sanierungsstau wird immer länger und damit die Entscheidungsspielräume enger... und dann tritt genau die Situation ein, über die nun heiße Krokodilstränen vergossen werden.

 

Genau das gleiche Muster sehe ich in Sachen Klimawandel, aber da werden die Folgen ungleich gravierender sein. Dann geht es nämlich wirklich um die Wurst.


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