Buxtehude – Sieben Stunden, vier Kontrollbereiche, 77 geprüfte E-Scooter: Die Polizei Buxtehude hat am Mittwoch mit einer groß angelegten Schwerpunktkontrolle ein deutliches Zeichen für mehr Verkehrssicherheit gesetzt. Im Visier standen Elektrokleinstfahrzeuge – und die Bilanz zeigt, dass das Thema dringlicher ist als viele denken. Kinder auf Rollern, fehlende Versicherungen, Fahrten zu zweit Von 7 bis…
Die Teile stehen aber auch wirklich überall rum und wenn sie fahren, dann mit 2,3 oder 4 Jugendlichen.
Was jetzt alles mit den E-Scootern für Probleme auftauchen, war nicht unvorhersehbar. Das auch die Grünen die Einführung und Zulassung als wichtigen Beitrag zur Verkehrswende abgefeiert haben, verstehe ich bis heute nicht wirklich: Klar war, das dieser angebliche Fortschritt nur zustätzlich Energie kostet und Rohstoffe verschlingt. Genutzt werden sie hauptsächlich von jungen Leuten, die auch noch gut einen mechanischen Roller nutzen könnten.
Klar macht das Spaß, so wie auf einem fliegenden Teppich über Marktplätze, Fußgängerwege und Fußgängerbrücken zu schweben.
Aber wenn wir in dieser Welt überleben wollen, sollten wir nicht alles machen, nur weil wir es können und irgendjemand damit "Geld" machen kann oder will. Nicht jede neue Idee ist schon deshalb gut, weil sie neu ist.
Faulheit gehört nicht umsonst zu den Todsünden, ich glaube 7 sind es insgesamt.
Die E-Scooter wurden 2019 unter CSU- Verkehrsminister Andreas Scheuer eingeführt. Es ist natürlich eine haltlose Unterstellung, aber ich habe den Verdacht, dass es ihm nicht um die Verkehrswende ging. In seinen Kreisen befürwortet man etwas, wenn irgend jemand damit ein Geschäftsmodell etablieren will.
Im Grundsatz ist es natürlich besser, einen Kilometer mit dem Scooter zurückzulegen als mit dem SUV.
Das Problem ist die Klientel. Man kann 14-Jährigen nicht vorwerfen, dass sie in der Pubertät sind und nur Blödsinn im Kopf haben. Die meisten Erwachsenen haben bloß vergessen, dass sie damals auch nicht vernünftiger waren.
