Hamburg-Harburg – Ein völlig betrunkener Mann ist am späten Samstagabend von der Weiterfahrt mit einem Metronom-Zug ausgeschlossen worden. Gegen 23.45 Uhr informierte das Zugpersonal die Bundespolizei am Bahnhof Harburg über den 46-Jährigen.
Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Hamburg war der ukrainische Staatsangehörige stark alkoholisiert, desorientiert und kaum noch ansprechbar. Eine Streife führte ihn gestützt aus dem Zug. Da der Mann nicht mehr selbstständig gehen konnte, mussten ihn die Beamten auf dem Weg zum Bundespolizeirevier teilweise tragen.
Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,43 Promille. Ein hinzugezogener Arzt stellte fest, dass der 46-Jährige nicht gewahrsamsfähig war. Er wurde mit einem Rettungswagen zur kontrollierten Ausnüchterung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass stark alkoholisierte Personen im Bahnbereich sich und andere erheblich gefährden können. Immer wieder komme es durch leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen zu schweren Unfällen. In diesem Fall sei der Mann bereits nicht mehr wegefähig gewesen und habe sich in einer gefährlichen Situation befunden.
