Mehr als Einkaufen: Erntedank in Harburg rückt den Wochenmarkt in den Mittelpunkt
Harburg – Was bedeutet der Wochenmarkt für die Menschen in Harburg und welchen Weg legen Lebensmittel vom Erzeuger bis zum Verbraucher zurück? Diese Fragen stehen am Sonntag, 4. Oktober 2026, um 10 Uhr beim Erntedankgottesdienst in der St. Johanniskirche an der Bremer Straße 9 im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Unser Wochenmarkt: Preis? Fair. Wert? Unbezahlbar.“ laden die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Harburg-Mitte und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt zum gemeinsamen Gottesdienst ein. Der Termin wird auch im aktuellen Veranstaltungskalender der Kirchengemeinde geführt.
Als besonderer Gast ist Johanna Eisenschmidt dabei. Sie ist Marktmeisterin des Harburger Wochenmarktes am Sand und berichtet über ihren Arbeitsalltag, die Bedeutung des Marktes und die Herausforderungen für die Händler. Der Harburger Wochenmarkt findet regulär von Dienstag bis Samstag statt, Eisenschmidt ist dort die zuständige Marktmeisterin.
Wochenmarkt als Treffpunkt und Versorgungsort
Beim Erntedank wird traditionell für die Ernte, das tägliche Brot und die Versorgung mit Lebensmitteln gedankt. Die Kirchengemeinde und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt verbinden dieses Thema seit vielen Jahren zusätzlich mit einem Blick auf heutige Berufe und Arbeitsbedingungen.
Der Harburger Wochenmarkt steht dabei nicht nur für frische Lebensmittel. Er ist zugleich Treffpunkt, Arbeitsplatz und Teil des gesellschaftlichen Lebens im Stadtteil. Auch das Bezirksamt hatte zuletzt die Bedeutung des Marktes als Ort für regionale Lebensmittel, persönliche Beratung und Begegnung hervorgehoben.
Nach dem Gottesdienst besteht beim Kirchenkaffee Gelegenheit zu Gesprächen über den Markt. Die Geschichtswerkstatt Harburg zeigt zudem historische Bilder und gibt damit einen Einblick in die Entwicklung des Wochenmarktes. Für die musikalische Gestaltung sorgen Kreiskantorin Constanze Kowalski und der Posaunenchor Harburg unter der Leitung von Stefan Henatsch.
Der Erntedankgottesdienst beginnt am Sonntag, 4. Oktober, um 10 Uhr in der St. Johanniskirche Harburg, Bremer Straße 9. Anschließend sind Kirchenkaffee, Gespräche und der historische Bildervortrag vorgesehen.
