Harburg leuchtet: Kultursonntag endet mit großem Laternenlauf und Feuerwerk

Harburg – Kunst, Kultur, Einkaufserlebnisse und zum Abschluss ein farbenprächtiges Feuerwerk: Der 23. Harburger Kulturtag hat am Sonntag, 8. November 2026, die Innenstadt und weitere Teile des Bezirks in eine große Erlebnislandschaft verwandelt. Unter dem Motto „Harburg hat Platz für Kultur!“ öffneten rund 20 Kultureinrichtungen bei freiem Eintritt ihre Türen. Gleichzeitig lockten zahlreiche Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag. Den Höhepunkt bildeten am Abend Hamburgs größter Laternenlauf und ein rund siebenminütiges Feuerwerk über dem Harburger Rathausplatz.
Von 12 bis 20 Uhr führte eine Kulturroute vom Binnenhafen über die Innenstadt bis nach Heimfeld. Im Archäologischen Museum Hamburg und im Stadtmuseum Harburg konnten Familien bei einer „Zeitreise-Rallye“ spielerisch auf Entdeckungstour gehen. Die Sammlung Falckenberg präsentierte Werke der Künstlerin Joyce Pensato, während das Harburger Theater, die KulturWerkstatt, verschiedene Ateliers und die St. Johanniskirche mit eigenen Angeboten zum Programm beitrugen. Besonders gefragt waren die beiden erstmals angebotenen Führungen entlang des Harburger Kunstpfades und der Freiraumgalerie „Walls Can Dance“. Beide Rundgänge waren vollständig ausgebucht.
Kultur, Einkaufsvergnügen und soziales Engagement
Auch in den Einkaufszentren herrschte reger Betrieb. Im Phoenix-Center standen die 19. Harburger Lions-Charitytage im Mittelpunkt. Mit Tombola, Kinderschminken, Glücksrad, Bühnenprogramm und kulinarischen Angeboten sammelten die Lions-Clubs Geld für soziale Projekte in Harburg. Center-Managerin Danijela Brko zog eine positive Bilanz und zeigte sich besonders erfreut darüber, dass die Charitytage erneut einen Beitrag zum sozialen Miteinander leisten konnten.
Weitere Aktionen gab es unter anderem in den Harburg Arcaden, im Marktkauf-Center und bei verschiedenen Fachgeschäften. Damit reichte das Angebot des verkaufsoffenen Sonntags weit über die eigentliche Innenstadt hinaus.
Mehr als 200 selbst gebastelte Laternen und ein leuchtender Abschluss
Als es am frühen Abend dunkel wurde, gehörte Harburg den kleinen und großen Laternenträgern. Bereits zuvor hatten mehr als 200 Kinder im Habibi-Atelier in den Harburg Arcaden kostenlos ihre eigenen Laternen gebastelt. Anschließend starteten, begleitet von drei Spielmannszügen, die Laternenumzüge am S-Bahnhof Heimfeld, am Seeveplatz und am Marktplatz am Sand. Gemeinsam zogen die Teilnehmer in Richtung Rathausplatz, wo sich die verschiedenen Züge vereinten.
Dort wartete der Höhepunkt des Abends. Rund sieben Minuten lang erhellten farbenfrohe Feuerwerkseffekte den Himmel über dem Harburger Rathaus. Geschwungene Lichtfiguren und wechselnde Farben bildeten den Abschluss eines Tages, an dem Kultur, Gemeinschaft und Familienerlebnisse im Mittelpunkt standen.
Auch Harburg Marketing zeigte sich mit dem Verlauf zufrieden. Geschäftsführerin Antonia Marmon erklärte: „Dieser Sonntag hat eindrucksvoll gezeigt, was Harburg ausmacht: eine vielfältige Kulturlandschaft, engagierte Geschäftsleute und Menschen, die gemeinsam etwas auf die Beine stellen.“
Ihr Dank galt den beteiligten Kultureinrichtungen und Geschäftsleuten sowie der Harburger Schützengilde, die erneut den Laternenlauf und das Feuerwerk mitorganisiert hatte. Die Bezirksversammlung Harburg unterstützte die Veranstaltung finanziell.














Gespräch zum Beitrag
Was denkst du darüber? Diskutiere mit.