HADAG setzt Prioritäten: Linie 62 wird aufgewertet
Hamburg – Die HADAG kämpft seit Monaten mit massiven Ausfällen auf ihren wichtigsten Fährlinien. Besonders betroffen sind die Linien 62 von Finkenwerder zu den St. Pauli Landungsbrücken und 64 von Finkenwerder nach Teufelsbrück. Tausende Fahrten sind ausgefallen, was bei Fahrgästen zu Recht auf Unverständnis stößt. Für viele Pendler, die zur Arbeit nach Finkenwerder, zu Airbus oder auf die Rüschpark-Halbinsel müssen, sind diese Verbindungen die schnellste und zuverlässigste Alternative – besonders, wenn Staus oder Sperrungen im Elbtunnel den Weg mit Bus oder Auto erschweren.
Personalmangel als Hauptgrund
Laut HADAG sind Personalengpässe der Grund für die anhaltenden Ausfälle. Doch es gibt Hoffnung: Die Ausbildung neuer Schiffsführer soll bald abgeschlossen sein und die Situation entspannen. Zusätzlich wurde der Wochenendverkehr der Linie 72 zwischen St. Pauli Landungsbrücken und Elphi bis November pausiert. Diese Maßnahme soll Kapazitäten freimachen, um die Linien 62 und 64 zu stabilisieren.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Für die Fahrgäste der Linie 72 gibt es gute Alternativen, um zur Elphi zu gelangen. Ob diese Umsteuerung ausreicht, um den Fährverkehr an Wochentagen zuverlässiger zu gestalten, bleibt abzuwarten. Fest steht: Die HADAG geht mit der Priorisierung der Linien 62 und 64 einen wichtigen Schritt, um die Verbindung von und nach Finkenwerder zu verbessern. Das begrüßt die Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Gudrun Schittek ausdrücklich.
