Flammen-Drama in Stelle: Tapfere Retter verhindern in letzter Sekunde die Riesen-Katastrophe!
Stelle – Mehr als zwei Hektar Getreidefeld sind am Sonnabendnachmittag in Stelle verbrannt. Feuerwehren aus den Gemeinden Stelle und Seevetal verhinderten eine weitere Brandausbreitung auf dem Feld sowie auf ein angrenzendes Waldstück. Um 16.25 Uhr alarmierte die Winsener Rettungsleitstelle die Freiwilligen Feuerwehren aus Stelle und Maschen mit dem Stichwort „Brennt Mähdrescher“ in die Straße „Unter den Linden“ in Stelle. Dort hatte ein Landwirt mit seinem Mähdrescher ein Getreidefeld abgeerntet, als es aus ungeklärter Ursache zu einem Brand am Schneidwerk des Fahrzeugs kam.
Das Feuer griff rasch auf das Feld über und breitete sich schnell aus. Der Landwirt steuerte sein Gefährt geistesgegenwärtig vom Feld weg in Richtung Straße und kuppelte dort das Schneidwerk ab. Mit einem Pulverlöscher und der Hilfe von Passanten konnte das Feuer am Schneidwerk gelöscht werden. Der Brand auf dem Feld dagegen breitete sich schnell aus und lief, vom Wind angetrieben auf ein naheliegendes Waldstück zu.
Geistesgegenwärtige Landwirte schlagen eine Schneise in die Flammenhölle
Die beiden Feuerwehren waren wenige Minuten nach der Alarmierung mit vier wasserführenden Einsatzfahrzeugen am Brandort und leiteten sofort die Brandbekämpfung ein. Mit drei Strahlrohren gelang es den Kräften, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und so eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
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Unterstützung kam von ortsansässigen Landwirten, die mit ihren Traktoren rund um dem Feuer eine breite Schneise „grubberten“; um so eine Ausbreitung mit zu verhindern. Der nachbestellte Abrollbehälter Wasser der Kreisfeuerwehr kam nicht mehr zum Einsatz. Trotz des schnellen Einsatzes der beiden Feuerwehren verbrannten rund 2,2 Hektar des Getreidefelds. Mit den beiden geländegängigen Tanklöschfahrzeugen der beiden Feuerwehren befuhren die Kräfte die abgebrannte Fläche und nahmen umfangreiche Nachlöscharbeiten vor. Für die beiden Feuerwehren war der Einsatz nach eineinhalb Stunden. Wie hoch der Schaden an dem landwirtschaftlichen Gefährt ist, muss nun beziffert werden.







Was wir im Moment sehen, ist nur der Anfang. Was heute noch Wald ist, ist in 50 Jahren bestenfalls Totholz, wahrscheinlich aber Asche. Wenn die Wissenschaft davon spricht, dass eine Erwärmung über 3° C „unbeherrschbare Folgen“ haben wird, dann bedeutet das genau das: Abgebrannte Felder und Wälder, Erntausfälle, Wasserknappheit, Hungersnöte. Keiner unserer Nachfahren wird verstehen, warum wir nicht rechtzeitig den A… zusammengekniffen haben und das Thema angegangen sind. Gewusst haben wir es ja längst.