Politik

FDP Landkreis Harburg fordert nach Brüssel-Reise: Weniger Bürokratie, mehr Freiheit

Landkreis Harburg – Eine 15-köpfige Delegation der FDP im Landkreis Harburg hat vom 7. bis 9. Juni 2026 Brüssel besucht und dort Gespräche im Europäischen Parlament, bei der Europäischen Kommission sowie in der Niedersächsischen Landesvertretung geführt. Die Reise hinterließ bei den Teilnehmenden einen differenzierten Eindruck von der europäischen Institutionenlandschaft.

Subsidiarität als liberales Leitprinzip

Für die Delegation stand fest: Die Europäische Union bedeutet weit mehr als die viel gescholtene Brüsseler Bürokratie. Frieden, Freizügigkeit und wirtschaftlicher Wohlstand seien zentrale Errungenschaften des europäischen Projekts. Zugleich sieht die FDP dringenden Reformbedarf. Aus liberaler Perspektive müssten Entscheidungen so bürgernah wie möglich getroffen werden. Europäische Regelungen dürften kein Selbstzweck sein, sondern müssten einen echten Mehrwert schaffen. Die Delegation sprach sich deshalb für mehr Transparenz, höhere Effizienz und einen konsequenten Abbau unnötiger Vorschriften aus.

Auf dem Programm stand auch ein Treffen mit dem Europaabgeordneten Jan-Christoph Oetjen. Dabei diskutierten die Teilnehmenden aktuelle europapolitische Herausforderungen sowie liberale Positionen zu Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Bürokratieabbau. Jamie Hasselberg, stellvertretender Ortsvorsitzender der FDP Buchholz, hob besonders die Chancen hervor, die die EU jungen Menschen biete – von Reisefreiheit über Bildungsprogramme bis hin zu europaweiten Studien- und Arbeitsmöglichkeiten.

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FDP-Kreischefin zieht positives Fazit

Alina von Minden, Co-Vorsitzende der FDP im Landkreis Harburg, fasste die Erkenntnisse der Reise zusammen: Europa brauche nicht immer mehr Vorschriften, sondern bessere Regeln. Gemeinsame Lösungen seien dort gefragt, wo sie wirklich notwendig seien – Verantwortung hingegen solle bei Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Mitgliedstaaten verbleiben. Freiheit und Eigenverantwortung müssten auch auf europäischer Ebene die Leitprinzipien politischen Handelns bleiben.

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Ein Kommentar

  1. Die Reise hinterließ bei den Teilnehmenden einen differenzierten Eindruck von der europäischen Institutionenlandschaft.
    Wunderbar. Ein differenzierter Eindruck ist besser als gar keine Ahnung.(Sorry. Da konnt‘ ich nicht dran vorbei.)
    Verantwortung hingegen solle bei Bürgerinnen und Bürgern, (…) Freiheit und Eigenverantwortung müssten auch auf europäischer Ebene die Leitprinzipien politischen Handelns bleiben.
    Das wiederum schließt alle Optionen aus, die was mit Klima- und Umweltschutz zu tun haben. Vor wenigen Jahren noch sprach Christian Lindner sinngemäß davon, dass ihm noch niemand schlüssig zu erklären vermochte, was schlecht daran sei, mit 450 PS durch die Stadt zu cruisen. Die Haltung der FDP zum Tempolimit passt ins Bild. Da fehlt mir jetzt echt der Zugang.

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