Doppelter Alarm auf der A 1: Unfall und Notfall fordern Retter bei Maschen
Maschen – Ein turbulenter Samstagabend auf der Autobahn 1 zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Harburg: Gleich zwei Einsätze forderten Feuerwehr und Rettungsdienst nahezu gleichzeitig auf der Richtungsfahrbahn Hamburg.
Um 19:31 Uhr alarmierte die Winsener Rettungsleitstelle die Freiwillige Feuerwehr Maschen, einen Rettungswagen der Johanniter Unfall-Hilfe sowie einen weiteren Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Hamburg zu einem Unfall auf der A 1. Ein Sattelzug und ein Pkw waren seitlich zusammengestoßen und zwischen Pannen- und rechtem Fahrstreifen zum Stillstand gekommen. Da zunächst zwei Verletzte gemeldet worden waren, rückten die Einsatzkräfte mit voller Stärke aus.
Rettungshubschrauber Christoph Hansa landet auf gesperrter Autobahn
Nur wenige Minuten zuvor hatte sich rund 100 Meter hinter der Unfallstelle ein medizinischer Notfall ereignet: Eine Person erlitt in ihrem Fahrzeug einen gesundheitlichen Zusammenbruch. Ein Rettungswagen des DRK sowie der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph Hansa wurden ebenfalls zur A 1 gerufen. Da der Hubschrauber auf der Fahrbahn landen musste, sperrte die Autobahnpolizei die A 1 in Richtung Hamburg vollständig.
Glimpflicher Ausgang beim Unfall – Erkrankte Person ins Krankenhaus
Beim Verkehrsunfall stellte sich vor Ort heraus, dass entgegen der ersten Meldung niemand verletzt worden war – für Feuerwehr und Rettungsdienst gab es dort nichts zu tun. Die erkrankte Person hingegen wurde notärztlich versorgt und anschließend in eine Hamburger Klinik transportiert. Nach gut 15 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
