Bewegender Filmabend in Harburg: „Heldin“ zeigt den Alltag in der Pflege
Harburg – Ein Film über Pflege, Verantwortung, Überlastung und Menschlichkeit steht am Mittwoch, 7. Oktober 2026, im Mittelpunkt eines besonderen Abends in der Fischhalle Harburg. Im Rahmen der Hamburger Hospizwoche lädt das DRK-Hospiz für Hamburgs Süden gemeinsam mit dem Hospizverein Hamburger Süden und dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Hamburg-Ost zur Vorführung des Spielfilms „Heldin“ ein. Einlass ist ab 17 Uhr, der Film beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.
„Heldin“ stammt von der Schweizer Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe. Im Mittelpunkt steht die Pflegefachkraft Floria Lind, gespielt von Leonie Benesch. Während einer Spätschicht auf einer chirurgischen Station muss sie zahlreiche Patienten versorgen, Entscheidungen treffen und immer wieder Prioritäten setzen. Dabei versucht sie trotz Zeitdruck und hoher Belastung, den Menschen auf ihrer Station gerecht zu werden.
Zwischen Routine, Zeitdruck und Menschlichkeit
Der Film begleitet Floria nahezu durchgehend während ihrer Schicht und zeigt den Krankenhausalltag mit großer Nähe. Übergaben, medizinische Abläufe, Gespräche mit Patienten und unerwartete Situationen greifen ineinander. Zugleich wird deutlich, wie schnell eine ohnehin angespannte Situation durch Personalmangel und Zeitdruck weiter eskalieren kann.
Dabei setzt „Heldin“ nicht auf eine große Katastrophe, sondern auf die alltäglichen Herausforderungen eines Berufs, in dem Verantwortung und menschliche Nähe ständig auf knappe Zeit treffen. Auch Krankheit, Angst, Einsamkeit und Tod gehören zu diesem Arbeitsalltag. Der Film wurde 2025 veröffentlicht und erhielt für seine realitätsnahe Darstellung des Pflegeberufs viel Aufmerksamkeit.
Der Filmabend knüpft damit unmittelbar an Themen an, die auch für die Hospizarbeit eine große Rolle spielen: den Umgang mit schwer kranken Menschen, die Bedeutung von Zeit und Zuwendung sowie die Frage, wie professionelle Begleitung auch unter schwierigen Bedingungen gelingen kann.
Eintritt frei – Anmeldung erforderlich
Veranstaltet wird der Abend vom DRK-Hospiz für Hamburgs Süden, dem Hospizverein Hamburger Süden e.V. und dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Hamburg-Ost. Das DRK-Hospiz beteiligt sich regelmäßig mit Filmabenden an den Hamburger Hospizwochen und lädt dabei zum Austausch über Krankheit, Sterben, Tod und das Leben ein.
Der Filmabend findet am Mittwoch, 7. Oktober, in der Fischhalle Harburg im Harburger Binnenhafen statt. Einlass ist ab 17 Uhr, Beginn der Vorführung um 18 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, bitten die Veranstalter um vorherige Anmeldung beim DRK-Hospiz für Hamburgs Süden unter der Telefonnummer 040 334241611 oder per E-Mail an info@drk-hospiz.hamburg.
