Aurora von Königsmarck lädt zur Spurensuche zwischen Stade und Schloss Agathenburg
Stade/Agathenburg – Rund um den Internationalen Frauentag und den Equal Care Day rückt Stade im März starke Frauen, ihre Geschichte und ihre gesellschaftliche Bedeutung in den Mittelpunkt. Unter dem Fokus „Starke Frauen: Sichtbar. Vernetzt. Engagiert.“ steht dabei auch Maria Aurora von Königsmarck im Blickpunkt. Die Themenführung führt in diesem Jahr erstmals an zwei Orte und macht das Leben einer der bedeutendsten Frauen des Barock erlebbar.
Maria Aurora von Königsmarck wurde 1662 in Stade geboren und entstammte einer deutsch-schwedischen Adelsfamilie, die durch die Kriegserfolge ihres Großvaters Hans Christoph von Königsmarck für die schwedische Krone im Dreißigjährigen Krieg zu großem Ansehen und erheblichem Wohlstand gelangte. Ihr Großvater ließ auch Schloss Agathenburg erbauen. Aurora von Königsmarck selbst wurde später Pröpstin des freiweltlichen Damenstifts von Quedlinburg und gilt bis heute als eine der faszinierendsten Frauen ihrer Zeit.
Spurensuche führt vom historischen Stade bis ins Schloss Agathenburg im Gewand der Barockzeit
Die Führung beginnt am Samstag, 28. März 2026 um 11.30 Uhr an der Tourist-Information am Hafen (Hansestraße 16, 21682 Stade). Dort geht es zunächst um das damalige Machtzentrum am Sande, die Geburtsstätte Aurora von Königsmarcks und die Festungsanlage, deren Wallanlagen die Stader Altstadt bis heute umschließen.
Nach einer Pause wird die Themenführung am Samstag, 28. März 2026 um 14.30 Uhr auf Schloss Agathenburg (Hauptstraße 45, 21684 Agathenburg) fortgesetzt. Dort empfängt die Gästeführerin die Teilnehmenden im historischen Gewand in der Rolle der Maria Aurora von Königsmarck. Schloss Agathenburg wurde ihr zu Ehren vom Landesfrauenrat Niedersachsen als „frauenORT Niedersachsen“ ausgezeichnet.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung erforderlich. Tickets kosten 18 Euro pro Person und umfassen zwei Führungen von jeweils 60 Minuten. Weitere Informationen gibt es in der Tourist-Information am Hafen in Stade.



Das ist kulturell sicher wertvoll, aber trotzdem sei die Anmerkung gestattet, mit was für furchtbaren Wattebällchen die Damen in Stade da um sich schießen. Die Frage die es zu lösen gilt und die Probleme die daraus entstehen, spielen sich doch auf ganz anderen Ebenen ab. Luisa Neubauer sagte kürzlich, die Männer könnten froh sein, dass die Frauen nur Gleichberechtigung und nicht Vergeltung fordern. Batz! Das sitzt! Die Frau wird mir immer sympathischer.
Und die, die die Strukturen täglich mit Leben füllen, sind nicht die kulturell Interessierten, die da rumwandern und betroffen gucken.
Und genau betrachtet, ist es einfach nur uneffektiv, sich Geschlechtsunterschiede zu leisten, egal ob männlich oder weiblich dominiert. Da stellt sich dem denkenden Menschen doch gar keine Frage. Augenhöhe ist das Gebot der Stunde und das Maß der Dinge. Kann doch nicht so schwer sein.
Klingt jetzt vernichtend kritisch. Eigentlich bin ich gar nicht so.