Politik

28.000 Euro für TuS Finkenwerder: Schlengelanlage kann nun saniert werden

Finkenwerder – Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte unterstützt die dringend notwendige Sanierung der Schlengelanlage der Segelsportabteilung des TuS Finkenwerder. Auf gemeinsamen Antrag der SPD- und Grünen-Fraktionen wurde eine Förderung in Höhe von 28.000 Euro aus dem Gestaltungsfonds für Investitionen beschlossen. Damit ist die letzte Finanzierungslücke geschlossen und ein wichtiger Schritt zum Erhalt der wassersportlichen Infrastruktur im Stadtteil getan.

+++ Aktuelle Meldungen aus Hamburg und der Metropolregion jetzt auch über den WhatsApp-Newsticker von Scharnberg.de. Hier abonnieren +++

Der Verein hatte erst vor rund zwei Jahren etwa 250.000 Euro in die Erneuerung des ersten Pontons investiert. Für die übrigen Teile der Anlage war damals noch von einer Lebensdauer von fünf bis zehn Jahren ausgegangen worden. Diese Einschätzung hat sich jedoch wegen starker Witterungseinflüsse nicht bestätigt. Während der zweite Ponton deutlich beschädigt wurde, musste der dritte wegen massiver Korrosionsschäden bereits als Totalschaden aus dem Wasser genommen werden. Aktuell sind deshalb rund zwei Drittel der Liegeplätze nicht nutzbar, was den Betrieb der Segelsportabteilung erheblich einschränkt.

Die Gesamtkosten für die Sanierung liegen bei rund 250.000 Euro. Zwar gibt es bereits eine Förderung durch den Hamburger Sportbund, zudem bringt der Verein erhebliche Eigenmittel in Höhe von 170.000 Euro ein. Dennoch fehlten bislang noch 28.000 Euro, um die Maßnahme vollständig finanzieren zu können. Diese Summe wird nun durch den Beschluss der Bezirksversammlung bereitgestellt. Dadurch kann die Sanierung umgesetzt und die Anlage zeitnah wieder vollständig genutzt werden.

+++ Jetzt auf Scharnberg.de werben und Ihre Zielgruppe in Hamburg und der Metropolregion direkt erreichen. Mehr erfahren & Platz sichern +++

„Dass der Verein erhebliche Eigenmittel einsetzt, die ursprünglich für spätere Sanierungen vorgesehen waren und nun durch das Zurückstellen anderer Projekte bereitgestellt werden, unterstreicht die Dringlichkeit der Maßnahme. Mit unserer Unterstützung schließen wir gezielt die letzte Finanzierungslücke und sichern damit eine wichtige sportliche Infrastruktur vor Ort“, sagt Sergej Balbuzki, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg-Mitte.

Auch Carina Oestreich, SPD-Abgeordnete für Finkenwerder, betont die Bedeutung der Förderung für den Stadtteil. „Der Segelsport gehört fest zu Finkenwerder und ist für viele Menschen wichtiger Bestandteil des kulturellen und sportlichen Lebens im Stadtteil. Es ist uns daher ein zentrales Anliegen, den Fortbestand dieser Angebote zu gewährleisten. Die Förderung sorgt dafür, dass die Anlage wieder vollständig genutzt werden kann und der Verein Planungssicherheit erhält.“

+++ Unabhängiger Lokaljournalismus braucht Unterstützung. Wenn Ihnen unsere Berichte aus Hamburg und der Metropolregion wichtig sind, freuen wir uns über eine Spende. Jetzt mit PayPal unterstützen +++

Birgit Karrasch-Willm, Abgeordnete für Finkenwerder von den Grünen, verweist ebenfalls auf die wichtige Rolle der Vereine vor Ort. „Gerade auf Finkenwerder haben Vereine eine besondere Bedeutung für das soziale Miteinander und die Identifikation mit dem Stadtteil. Umso wichtiger ist es, die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu sichern. Die Schäden an der Anlage zeigen deutlich, wie groß der Handlungsbedarf ist. Mit unserer Unterstützung stellen wir sicher, dass der Verein seine wichtige Arbeit fortsetzen kann und der Segelsport als fester Bestandteil des Lebens hier vor Ort erhalten bleibt.“

Mit der Entscheidung der Bezirksversammlung ist nun der Weg frei, um die Schlengelanlage instand zu setzen und den Segelsport beim TuS Finkenwerder langfristig zu sichern. Für den Verein und den Stadtteil ist das ein wichtiges Signal.

Redaktion

Wir sind nah dran, weil wir hier leben. Auf scharnberg.de erzählen wir, was vor unserer Haustür passiert – klar, verständlich und ohne Schnickschnack. Wir hören zu, fragen nach und lassen nicht locker, wenn etwas unklar bleibt. Unsere Aufgabe ist einfach: informieren, einordnen, erklären. Ohne Gerüchte, ohne Sensationslust – aber mit Herz für die Region und Respekt für die Menschen, über die wir berichten. Wir wollen nicht lauter sein als andere. Wir wollen verlässlich sein. Wenn Sie etwas bewegt, wenn Sie Fragen haben oder Hinweise – schreiben Sie uns. Dafür sind wir da.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"