Wenn jeder Schritt schmerzt: Hilfe bei Hüftarthrose im Krankenhaus Buchholz
Buchholz – Treppensteigen, ein Spaziergang oder das Aufstehen aus dem Sessel: Schmerzen in der Hüfte können den Alltag erheblich erschweren. Welche Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftarthrose helfen können und wann ein künstliches Gelenk infrage kommt, erläutert Prof. Dr. Christian Flamme beim nächsten GesundheitsGespräch im Krankenhaus Buchholz. Der kostenlose Vortrag beginnt am Donnerstag, 5. November 2026, um 18 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Arthrose ist eine Volkskrankheit. Jeder dritte Mensch über 60 Jahre hat Arthrosebeschwerden“, sagt Flamme, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie. Gemeinsam mit Physiotherapeutin Kathrin Kirschner erklärt er, wie gezielte Bewegung und Schmerztherapie Beschwerden lindern können. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, wann die Möglichkeiten einer Behandlung ohne Operation ausgeschöpft sind und ein Gelenkersatz sinnvoll sein kann.
Ein weiterer Schwerpunkt sind schonende Operationsverfahren und die Mobilität nach dem Eingriff. Das Krankenhaus Buchholz ist Referenzzentrum für minimalinvasive Hüftprothetik. Bei der dort eingesetzten Operationstechnik müssen keine Muskeln durchtrennt werden. Flamme erläutert, welche Möglichkeiten das Verfahren bietet und wie Patienten nach einer Operation möglichst schnell wieder auf die Beine kommen.
Im Anschluss an den Vortrag können die Besucher ihre persönlichen Fragen direkt an die beiden Experten richten. Der Abend bietet Betroffenen und Angehörigen Gelegenheit, sich über die verschiedenen Behandlungswege zu informieren.