Politik

SPD Heimfeld/Bostelbek stellt sich neu auf und setzt auf Verjüngung und klare Haltung

Heimfeld/Bostelbek – Der SPD-Distrikt Heimfeld/Bostelbek hat am 21. Januar 2026 als erster Distrikt im Kreis Harburg seine Organisationswahlen durchgeführt und damit frühzeitig die personellen Weichen für die kommenden Jahre gestellt. In dem sehr gut besuchten AWO-Seniorentreff in Heimfeld kamen zahlreiche Mitglieder zusammen, um den Distrikt organisatorisch und politisch neu auszurichten.

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Die Mitgliederversammlung wurde um 19 Uhr von den bisherigen Vorsitzenden Michael Dose und Claudia Loss eröffnet. Unter der Sitzungsleitung von Volker Muras folgten die turnusgemäßen Wahlen des neuen Distriktsvorstandes, der Beisitzerinnen und Beisitzer sowie der Kassierer und der Delegierten für Kreis- und Landesebene.

Frischer Wind im neuen Vorstand

Zum neuen Vorsitzenden des SPD-Distrikts Heimfeld/Bostelbek wurde Niklas Jahn gewählt. Die bisherigen Vorsitzenden Claudia Loss und Michael Dose entschieden sich bewusst für einen Schritt in die zweite Reihe und übernehmen künftig die Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden. Damit setzt der Distrikt auf einen generationenübergreifenden Übergang, der Erfahrung und Erneuerung miteinander verbindet und zugleich eine gezielte Verjüngung an der Spitze ermöglicht.

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In seiner Antrittsrede betonte der neue Vorsitzende die wachsende Bedeutung politischer Arbeit auf lokaler Ebene. Demokratie, Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt seien keine Selbstverständlichkeit mehr und müssten täglich neu verteidigt und mit Leben gefüllt werden. Gerade im Stadtteil wolle der Distrikt künftig noch stärker Präsenz zeigen, den Dialog suchen und eine klare Haltung vertreten, auch dort, wo Diskussionen kontrovers verlaufen oder Zustimmung nicht sicher ist.

Regelmässiger Austausch im Distrikt

Der neu gewählte Vorstand bringe eine große fachliche Bandbreite und politische Erfahrung mit, was eine solide Grundlage für die künftige Arbeit bilde. Der SPD-Distrikt versteht sich weiterhin als Problemlöser vor Ort und will politische Arbeit für die Menschen im Stadtteil konkret erfahrbar machen. Der regelmäßige Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Initiativen, Gewerbetreibenden und ehrenamtlich Engagierten soll dabei eine zentrale Rolle spielen, da diese Strukturen wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zum Vertrauen in demokratische Prozesse beitragen.

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Zugleich würdigte Niklas Jahn das langjährige Engagement des bisherigen Vorstandes. Durch kontinuierliche Arbeit, vielfältige Veranstaltungsformate und eine starke Verankerung im Stadtteil habe sich der Distrikt zu einem wichtigen politischen Akteur in Heimfeld und Bostelbek entwickelt. Besonders gedankt wurde Oona Loss, Ronald Kortum und Volker Muras, die aus dem Vorstand ausgeschieden sind und die Arbeit des Distrikts über Jahre hinweg maßgeblich geprägt haben.

Mit der frühen Durchführung der Organisationswahlen und der klaren politischen Ausrichtung unterstreicht der SPD-Distrikt Heimfeld/Bostelbek seinen Anspruch, Verantwortung zu übernehmen und sozialdemokratische Politik nah bei den Menschen im Stadtteil zu gestalten.

Claudia

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